Gewicht und Depression

Begonnen von Hardworking Fool, 28 Dezember 2024, 14:37:00

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Ponyhof

Ich habe mich entschlossen es mal von "der anderen Seite" zu versuchen.
Also bewusst *nicht* Kalorien zu zählen, sondern zu essen, wenn ich hungrig bin und soviel ich hungrig bin, aber gesündere Sachen.

(Also zB. statt "Abends nach 18 Uhr gibt's nichts mehr" - was halt auch dazu führt, dass ich vorher "genug" esse um durchzuhalten. Probiere ich es jetzt mal mit "wenn ich später noch Hunger bekomme, mache ich mir noch einen Bananen-Shake". Mal sehen, ob ich damit tatsächlich mehr esse. Oder "nur" mehr aber dafür kleinere Mahlzeiten...)

Ich hoffe, dass es zu weniger Heißhunger, weniger gibt-so-bald-nichts-wieder Gefühl führt.
*Und* dass ich mehr Lust habe etwas auszuprobieren, weil macht-nicht-satt nicht zu "Rest des Tages Hunger" sondern zu "okay , dann weiß ich das" führt.

Ich habe z.B. heute gekocht. Gab Ofenkartoffeln, Ofenkürbis, Hähnchenbrust und Champignons. Hätte ich die Kalorien gezählt, hätte ich den Kürbis weggelassen, der war eigentlich "zusätzlich". So habe ich ihn dazu gemacht und weiß jetzt, wie gut er sättigt. Was hoffentlich manchmal dazu führen wird, dass ich ihn manchmal statt der Kartoffeln mache. Was hoffentlich manchmal zu mehr Abwechslung und mehr frischem Gemüse in meiner Küche führen wird...

Wenn das so funktioniert, wie ich mir das denke...

Man wird sehen.

Es ist ein Experiment. Und vielleicht ist es ja schon ein gutes Zeichen, dass mir solche Experimente einfallen.
Der ständige Wechsel zwischen vielleicht-werde-ich-mich-mit-10-Kg-weniger-besser-fühlen und is-auch-sch**egal ist ja irgendwie auch nicht soooo hilfreich...

Hardworking Fool

Ein Beitrag von den Ernährungs-Docs über den Einfluss der Ernährung auf die Psyche. Vielleicht ganz interessant.


https://www.youtube.com/watch?v=mTd6_PU8nPM

@Ponyhof Ich glaube was du beschreibst ist "Intuitives Essen" - klingt für mich vielversprechender als jede Diät. Wobei es gar nicht so einfach ist auf den Körper zu hören.
Vor allem nicht wenn man gelernt hat, dass der Teller immer leergegessen werden muss, man isst was auf den Tisch kommt, usw.

Viel Erfolg dabei!
Better a witty fool than a foolish wit.

William Shakespeare

Hardworking Fool

Im Moment habe ich wieder so eine Phase in der ich zwar noch große Lust habe auf knackig frisches Gemüse, Spargelzeit!!!, aber irgendwie geht nur entweder direkt roh verzehren oder kochen.

Okay, das klingt jetzt eigentlich logisch, aber was ich meine ist, dass ich zwar koche, aber wenn das Essen fertig ist möchte ich eigentlich nichts mehr essen. Mache jetzt eigentlich nur noch Dinge, die man entweder leicht aufwärmen kann oder auch kalt genießen kann. So kam es, dass ich heute morgen Kräuter-Ziegenkäsestrudel zum Frühstück gegessen habe. War tatsächlich sehr okay, aber definitiv nicht so geplant.
Better a witty fool than a foolish wit.

William Shakespeare

windstille

So ich habe jetzt ehrlich auch nicht alles durchgelesen.
Früher war bei mir eher das Problem das ich eher alles gegessen hab in ner Depressiven Phase.  Wenn es mir einigermaßen ''gut '' ging konnte ich aber dennoch nicht abnehmen.( 2 kinder haben 15 Kilo hinterlassen) selbst mit Fitness Studio ein paar Kilo runter geschaft was aber in corona Zeiten schnell wieder drauf waren.
Jetzt im moment gerät mein essen total auserkontrolle ich war heute mal auf der wagen 30 kg abgenommen. Ich weiß auch nicht ob ich etwas stolz sein kann oder eher nicht.
Da ich im moment nur noch esse wenn ich Untergestelschaft bin.
Meine Psychologin meinte so lange ich keine Ausfall Erscheinungen habe ich es nicht so schlimm. Aber so ganz die Karten habe ich nicht auf den Tisch gelegt das muss ich auch zugeben.