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#1
Spiele-Ecke / Aw: Counting back Revival (16)
Letzter Beitrag von nachtwind - Heute um 14:45:56
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^v^ vielleicht heute?
#2
Spiele-Ecke / Aw: Counting back Revival (16)
Letzter Beitrag von nachtwind - Heute um 14:44:20
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Ach Ina!
Du bist echt süß!...

Pause Pause Pause...

zu mir!

So würd ich's singen.
Wenn ich singen könnt. ;)
#3
Nur-Ruhe - Einfach nur Ruhe! / Aw: Ein Schritt
Letzter Beitrag von nachtwind - Heute um 14:35:30
Noch ein zwei Gedanken zum Alleinsein.
Eher theoretischer Natur.
Wer Theorie nicht mag grad - keiner verpasst was, wenn er das jetzt nicht weiter liest.
Kurzfassung: Ich denke, jeder fühlt sich manchmal schmerzhaft allein. Egal was er erlebt.
Und dass das vielleicht sogar Sinn macht.
Mehr ist da nicht.
Nur viele Worte drumherum.


Längere Fassung: immer auf der Suche nach etwas, das mir das Leben ein bisschen besser erklären kann - wie es so funktioniert, habe ich die Zwei entdeckt. Mir hat das sehr geholfen. Dass es zwei Pole gibt. Zwischen denen wir stehen. Und uns hin und herbewegen. Hin und her gezogen auch vielleicht. Oder auch uns an einen Pol klammern... Stillstand dann.
Die beiden Pole sind weder gut noch schlecht. Sie sind die Kräfte, die unser Leben bestimmen. Sie in Balance zu bringen, ist der Weg zu einem Leben, das gelingt. Das in sich ruhen kann. Immer wieder, wenigstens.
Schlecht wird es nur, wenn man immer nur zu dem einen Pol will.
Denn die beiden Pole sind gleichwertige Partner. Keiner ist erstrebenswerter.
Es ist der Zusammenklang, der das Leben lebbar macht.

Ich habe für mich drei Polpaare entdeckt. Die für mich wichtig sind.
Für andre vielleicht andere.
Das zweitwichtigste Paar ist für mich der Sinn - und auf der andren Seite das Eigne tun.
Klingt ein bisschen sperrig.
Hat seine Gründe, warum das für mich so stimmt.
Kann aber genauso gut so heißen: was braucht mein Stamm  auf der einen Seite - und das Eigne tun  am andren Pol. Es geht um Zusammengehörigkeit. Und Individualität.

Ich denke, jeder Mensch hat solche Erlebnisse in sich, in denen er sein völliges Alleinsein erlebt.
Muss jetzt nicht ein Kindheitserlebnis  sein, das davon handelt, wie ein Kleinchen loszieht und seine richtigen Eltern sucht. Das mag jetzt ein gutes Beispiel sein, um die Einsamkeit, die jeder erlebt, spürbar zu machen.
Aber so ein Erlebnis braucht es eben gar nicht. Um das zu erleben.
Jeder Mensch, auch der behütetste, erlebt solche Momente. Des völligen Alleinseins.
Ich vermute, das gehört zum Menschsein dazu.
Auch ganz ohne äussere Not erlebt man sie. Jeder. Davon bin Ich schon fest überzeugt.
Es geht nicht anders. Anders ist man kein Mensch.

Wofür das gut sein soll? Genau griffig weiß ich es auch nicht. Aber es hängt zusammen mit diesem Polpaar, da bin ich mir ziemlich sicher.
Was braucht mein Stamm und das Eigne tun - dazwischen spielt sich unser Leben ab.

Wir können nicht alleine überleben. Wir brauchen die andren. Das Leben ist nicht einfach. War es nie.
Selbst der Einsiedler in der Wildnis ist eingebunden in Zusammgehörigkeit. Wenn du nicht zusammengehörig bist mit der Natur um dich herum, hast du keine Chance. Keine einzige!

Früher war der im Stamm der Angesehene, der viel für den Stamm abgeben konnte. Heute der, der am meisten für sich behält.
Verkehrte Welt.
Gottseidank gibt es immer noch so viele Menschen, die sich instinktiv anständig verhalten. Sonst müsste man an der Menschheit verzweifeln.
Aber es gibt eben auch die vielen anderen. Das macht immer wieder Mut!

Jeder ist in etwas eingebunden, etwas außerhalb von einem selbst. Stamm kann alles sein, Familie oder Greenpeace, Gruppe oder Partei, Staat oder Projekt, Arbeit oder Ehrenamt...
Wer sich in gar nichts eingebunden ist (was ja unmöglich ist)... also wer sich in gar nichts eingebunden fühlt, der steht trotzdem in diesem Spannungsfeld. Und muss dann eben selbst rausfinden, was jetzt das richtige ist zu tun. Damit sein Leben sinnvoll ist. Oder wird.
Auch möglich: auf der spirituellen Ebene suchen.
Es geht immer um die Frage: was braucht der Stamm von mir? Was wird gefordert? Von mir. Damit das gemeinsame Leben gelingt.
Und Stamm kann auch Gott sein. Oder eine andre Spiritualität. Oder das Leben.
Was auch immer - es ist eben mehr als nur man selber. Immer.
Und damit der Stamm überlebt, oder Gottes Werk sich erfüllt... was auch immer, es geht immer darum: was muss ich dafür tun?

Auf der andren Seite steht der Pol das Eigne tun.
Und zwischen den beiden tanzen wir hin und her.
Wichtig: Moral ist raus aus dem Spiel!
 Nicht: für andre tun ist gut. Und für sich tun ist bös. Das Quatsch. Sobald wir das Leben in Polen verstehen.
Wenn ich nur für die andren da bin, dann verstecke ich mich ja vor meinem eignen Tun. Weil mir das so schwer fällt. Und mir viel leichter fällt, das Leben der andren zu begleiten. Als mein eignes zu leben.
Und dadurch betrüge ich meinen Stamm oder Gott oder was auch immer. Um meinen eignen Anteil, mein Eigenes. Das ich zu leben hab. Ich entziehe meiner Gemeinschaft mein eigenes Leben.
Das ich mich nicht traue zu leben. Und das fehlt jetzt. Weil ich zu ängstlich bin. Und nicht riskieren will es auszuleben.
Ich bin genauso ein Schmarotzer wie die, ldie nur das Eigne tun wollen. Und dafür vom Stamm getragen werden müssen.
Die bringen nichts ein, was satt macht, Schutz bietet, irgendetwas, dass dem Stamm hilft zu überleben, auf eine gute Art.
Und die, die nur am andren Pol festhängen wollen, die schmarotzen genauso. Denn sie bringen nichts ein. Von ihrem eignen Leben.
Sie leben vom Leben der andren. Beide. Schmarotzer halt.

Also Moral ist draußen. Beide Pole sind wichtig. Vor allem: dass es den jeweils andren Pol gibt!!
Das einzige, was man sagen kann, ist: wer nur an einem festhängt, dem gelingt das Leben nicht. Zumindest nicht so gut.
Und: Hauptsache bewegen!!! Dazwischen.

Zwischen diesen Polen bewegen wir uns also in unsrem Leben. Jeden einzelnen Tag. Und immer wieder müssen wir uns entscheiden: tu ich das, was für die Gemeinschaft wichtig und richtig ist? Oder das, wonach mir grade ist? Oder auch längerfristig ist.

Deshalb freut es uns ja auch so, wenn sich eine win-win-Situation ergibt.
Weil da dann diese Spannung mal ganz aufgelöst ist. Vollkommenheit. Erlebbar wird. Für einen klitzekleinen Moment.
Ich tu was für mich - und es zeigt sich: ich tu es auch für andere. Auch andre haben einen Nutzen davon.

Jetzt wird den Depressiven ja nachgesagt, daß das Eigne tun etwas ist, was sie ganz und gar nicht gut können. Laut Riemann in seinem Buch über die Angst ( meine Bibliothek über Psychologie besteht,immer noch aus diesem einen Buch.;)) ist  es sogar die Hauptangst eines Depressiven. Etwas Eigenes zu tun.
Zumindest bei mir spricht da nichts dagegen.

Das Leben zwischen Polen zu sehen, führt dann ja zwangsläufig dazu, den Gegenpol mitzudenken, wenn man an einem Pol leidet.

Wenn man also leidet darunter, dass man immer gibt, den andren, und wenn man mal selber was braucht, ist keiner da...dann kann man natürlich sagen : ich schiess die jetzt in den Wind! Da ist keine Balance drin.
Oder man sagt sich: da fehlt wirklich die Balance.. Andre kann ich nicht ändern - nur mich. Also sollte ich notgedrungen mal in Erwägung ziehen, mehr das Eigne zu zu tun. Generell. Das erfüllt schon mal. Nimmt dem Schmerz schon mal ein bisschen den Zugang zu mir.
Und dann auch mal so: ich üb jetzt mal, mehr Eignes in der Beziehung selbst zu leben. Nicht zu warten, bis ich es dringend brauch - da ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass es grad nicht passt.
Nein, gleich mal - im ganz Alltäglichen. Dann wird sich schon zeigen, ob das mit uns zweien besser werden kann. Oder nicht. Dann hab ich aber wenigstens schon mal geübt, meins mit einzubringen. Damit ich, wenn dann wirklich ein ganz normal gestrickter Mensch in mein Leben tritt und mir gefällt, das schon ein bisschen kann.
Also Ärmel hochgekrempelt - was kann ich tun, um meine eignen Bedürfnisse in diese Beziehung zu bringen?
Dann geht's ja meistens schon los... was hab ich denn für Bedürfnisse?? Ich glaub, ich hab gar keine....
Ja ok - es ist wirklich dringend!!! Das Eigne zu tun. Egal wie schwer es ist!
Die gute Nachricht: da ist etwas riesig ausbaufähig!!
Das lohnt sich!! Das lohnt sich total!

Sicher, du wirst vielleicht feststellen, was Eignes tun fällt dir viel zu schwer. Zumindest am Anfang. Aber es lohnt sich. Dran zu bleiben. Nach und nach
gerät dein Leben besser in eine Balance.
Und darum geht es ja.
Wenn du das Leben zwischen Polen denkst. Und erlebst.

Und jemandem, der sein Leben so eingerichtet hat, dass er kaum noch eine reelle Chance sehen kann, darin mal das Eigne zu tun, dem könnte man liebevoll raten, mal zu überprüfen, ob da was dran sein könnte.
Das mit den Polen. Und ob es in seinem Leben überhaupt noch konkret einen Raum gibt. Für den einen Pol? Das Eigne zu tun.
Er hatte sicher seine Gründe. Warum er sein Leben so eingerichtet hat.
Aber gelten die noch? Gibt es sie noch? Diese Notwendigkeit?

Es ist ja wirklich möglich, dass Depressionsgeplagten das Eigne tun so furchtbar schwer fällt. Was aber sicher ist: so einseitig an einem Pol zu kleben - das macht sicher depressiv!!
So sicher wie das Amen in einer christlichen Kirche.
Es lohnt sich, mal in diese Richtungen zu denken.
Und zu schauen - gilt das auch für mich?

Und die vermutlich lange Zeit, in der man das bedenkt, kann man gut nutzen, um im ganz ganz Kleinen das Eigne tun zu üben.
Wenn mir etwas schwergefallen ist im Leben, dann das.
Ich kann es bis heute kaum. Sogar das mich dazu anfeuern fällt mir so fies schwer.
Mich niedermachen dass ich es nicht schaffe, um Erdumlauflängen leichter!
Blöd!
Aber auch kein Grund, nicht weiter dranzubleiben.
Zumindest übe ich das Üben. ;)
Und ja - in der letzten Zeit klappt es überraschend besser. Vorübergehend?
Hoffe das nicht.


Warum die Erfahrung, ganz allein zu sein, zum Menschsein dazugehört, egal was man genau erlebt?
Ich als Amateur-Nachdenkerin sage mir: der Mensch ist nur als Gruppe überlebensfähig.
In einer Gruppe zu leben, erfordert so viel Bereitschaft, für den Stamm zu leben. Also das, was für die Gruppe wichtig
und damit richtig ist.
Sodass das Bedürfnis, sich selbst auszuleben, sich gequält und wütend dagegen aufbäumt.
Vielleicht fällt es dem Menschen leichter, den Wert eines Zusammenlebens zu verstehen, wenn man das Alleinsein in seiner sehr schmerzhaften Weise erlebt.

Ich weiß nicht, ob man das so zusammenfügen kann.
Ich nenn es besser eine Arbeitshypothese.
Es klingt mir ein kleines bisschen zu glatt geschmiert. Das weckt immer Zweifel in mir.
Aber erstmal seh ich keinen Widerspruch.

Vielleicht wird ja während der Erfahrung dieses tiefen Schmerzes auch ein Hormon ausgeschüttet oder andre chemische Zusammenhänge aktiviert. Die dich dann deutlich dazu drängen, dich mal zu trennen von dem zu viel das Eigne tun. Und wieder den andren Pol ins Auge zu fassen. Zusammengehörigkeit.
Vielleicht werden wir auch da von Hormonen geleitet.
Damit die menschliche Spezies möglichst nicht ausstirbt.
Weil sie nur in der Gruppe , der Zusammengehörigkeit, eine Chance dazu hat?
Möglich wär's. Finde ich.

Dafür der Allein-sein-Schmerz? Weil wir ohne ihn das Gruppenleben zu schnell verwerfen würden? Weil es auch so anstrengend ist. So mühsam oft.
Und dann blöderweise aussterben. Bzw. schon längst ausgestorben wären

Die Hormone sorgen ja auch dafür, dass Menschen Kinder kriegen. Was ohne Hormone vermutlich viel weniger tun würden. Weil es verdammt anstrengend ist. Und gefährlich. Wer tut sich das schon freiwillig an?
Und sorgen so, dass wir eben nicht aussterben.

Dafür also der Alleinsein-Schmerz? Als Hormonausschütter?
Damit wir wieder die Zusammengehörigkeit suchen? Und das Leben darin?
Schon möglich.
Vielleicht ist das in vierzig Jahren Allgemeinwissen.
Vielleicht ist es auch an den Haaren herbeigezogen.
Ich weiß es nicht.
Aber: ich halte das für möglich.
#4
Vermischtes / Aw: Unsinnige Dinge, an die ic...
Letzter Beitrag von Sucre - Heute um 13:35:56
warum hast du Sand in deiner Hose?

Weil ich mich einbuddeln habe lassen.




.... klar, warum auch sonst?
#5
Spiele-Ecke / Aw: Counting back Revival (16)
Letzter Beitrag von Ina - Heute um 11:11:11
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#6
Spiele-Ecke / Aw: Counting back Revival (16)
Letzter Beitrag von Ina - Heute um 10:10:10
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( °)< Huhu Uhu und ein liebes Tschiep für Dich!
#7
Spiele-Ecke / Aw: Counting back Revival (16)
Letzter Beitrag von Uhu - Heute um 09:42:51
640 308

Huhuuu ihr lieben ^v^
#8
Spiele-Ecke / Aw: Counting back Revival (16)
Letzter Beitrag von Ina - Heute um 09:09:09
640 309
#9
Spiele-Ecke / Aw: Counting back Revival (16)
Letzter Beitrag von Ina - Heute um 08:08:08
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Eine Guten-Morgen-Rose für nachtwind! ;)
#10
Spiele-Ecke / Aw: Counting back Revival (16)
Letzter Beitrag von nubis - Heute um 07:20:07

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