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Autor Thema: Teil 3 Aggesssionen das GFK-Modell  (Gelesen 1439 mal)

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Adrenalinpur

  • Gast
Teil 3 Aggesssionen das GFK-Modell
« am: 08 Juni 2017, 00:17:38 »

http://www.gewaltfrei-kommunizieren.de/grundl.htm
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Felidae

  • Gast
Re: Teil 3 Aggesssionen das GFK-Modell
« Antwort #1 am: 20 Oktober 2017, 09:32:38 »

Hallo Adre,

ich hab mir das mal angeschaut und fand es sehr interessant.

Schade finde ich, dass es so viele Menschen gibt, die davon überhaupt keine Ahnung haben und sich in dieser Richtung auch gar nicht weiterbilden. Wenn mir zb jemand sagt, dass ich faul und nutzlos bin, nur damit ich ein schlechtes Gewissen bekommen soll und mich dadurch veranlasst fühlen soll, für diese Person Arbeiten zu übernehmen, für die sie selbst zu faul ist oder einfach grad keine Lust dazu hat, dann frage ich mich schon, wie dumm kann man sein? Und dann noch so ganz ohne Bitte, sondern einfach nur übles, verleumderisches Geschimpfe, wer hat denn da noch Lust, dieser Person hilfreich zur Seite zu stehen?? Ich nich.

Anmerkung: Dieses Beispiel ist aus meinem aktuellen rl, es geht um Verwandte.   

Andererseits habe ich gestern von einer Nachbarin ein unerwartetes, nettes Lob bekommen. Ob wirklich aufrichtig oder eher mit einer bestimmten Absicht geäußert, sei dahingestellt, aber mir ist dabei aufgefallen, wie viel eher ich doch bereit bin, für jemanden etwas zu machen, wenn man von demjenigen freundlich behandelt wird oder sogar ein paar Worte der Anerkennung bekommt.

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Adrenalinpur

  • Gast
Re: Teil 3 Aggesssionen das GFK-Modell
« Antwort #2 am: 21 Oktober 2017, 23:18:29 »

Danke Felidae, endlich mal eine Reaktion

niemand ist faul und nutzlos. Vielleicht antriebslos oder demotiviert - aber nicht ohne Grund.

Vielleicht weil man den Sinn verloren hat um für etwas zu kämpfen, oder weil man merkt, man wird für blöd gehalten. In den Bürokratiemechnanismen gibt es Dinge (heute abend grad habe ich mich damit rumgeschlagen) da muss man um zu dem zu kommen, dass einem eigentlich zusteht, boxen und toben, immer wieder Formulare ausfüllen, Urkunden suchen und schicken, ichc habe oft den Eindruck, man hofft darauf dass der Antragsteller einfach aufgibt.

Und wenn man kein Regulatorium in sich mehr hat, glaube ich kann es eben sein dass die Wut in sich so steigert, bis sie in Gewalt eskaliert. Eltern und Lehrer scheinen auch überfordert zu sein und der Staat sowieso.

Was wenn man nicht Sport macht um sich abzureagieren? Computerspiele? ..... offene Fragen, kein Urteil von mir
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Felidae

  • Gast
Re: Teil 3 Aggesssionen das GFK-Modell
« Antwort #3 am: 22 Oktober 2017, 09:36:44 »

ichc habe oft den Eindruck, man hofft darauf dass der Antragsteller einfach aufgibt.

Hallo Adre,

genau so ist es aber, genau so wie Du es sagst! Wenn man zum ersten Mal den Antrag auf Arbeitsunfähigkeit stellt, zb weil man Krebs hat, wird dieser erste Antrag grundsätzlich abgelehnt. Wenn man das nicht weiß, dass das so läuft, kann man geneigt sein, kampflos zu kapitulieren, man ist ja eh schon psychisch und physisch durch die Krankheit geschwächt. Die Behörden sparen dadurch eine Menge Geld, wenn sie nicht zahlen müssen. Aber ist es nicht verständlich, dass man als "Abgelehnter" erstmal Wut empfindet?

Auch das mit dem fehlenden Regulatorium ist so. Wenn bei mir die Medis nicht wirken würden... und wie viele gibt es, die ohne Medis rumlaufen, entweder, weil sie dafür keine Notwendigkeit erkennen oder weil bei ihnen nichts wirkt...

Natürlich machen die meisten Leute glücklicherweise Computerspiele, statt wie in Vegas wahllos auf andere zu schießen, wobei die Spiele, die eigentlich zum "abreagieren" gedacht sind, eher noch zur Gewalt anreizen.
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