Nur Ruhe - Selbsthilfeportal über Depressionen und Selbstmord

Erweiterte Suche  
Seiten: [1]

Autor Thema: Harry Potter und der Halbblutprinz  (Gelesen 629 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Unreal(Guest)

  • Gast
Harry Potter und der Halbblutprinz
« am: 16 Juli 2009, 02:46:55 »

hey!

ich hab mir heut den film angeguckt und fand ihn naja.. lest selbst (hab bei cinemaxx gleich mal [zusammen mit inmy/flüster die mir bisschen geholfen hat beim formulieren] ne kritik geschrieben geabt):

"Ich muss meinen Vorkritikern da leider widersprechen. Zum einen finde ich, sollte man Buch und Film auseinander halten können. Nicht umsonst sind es zwei unterschiedliche Begriffe. Zum anderen sollte berücksichtigt werden, wie auch die zuvorigen Harry Potter Drehbücher ausgelegt waren und das war natürlich, wie so gut wie jedes Drehbuch weltweit (!) auf Liebe und Dramatik. Da wundert es auch nicht, dass es im sechsten Teil der Harry Potter Serie weder an der Liebe, noch an der Dramatik fehlt. Ich persönlich ging mit keinen großen Erwartungen in den Film und wurde durchweg positiv überrascht.

An, für mich, überflüssiger Filmmusik wurde größtenteils gespart und Wert auf die bereits vorhandene und in allen Köpfen verinnigte Musik gelegt. Was ich allerdings zum ersten Mal beeindruckend fand, waren die schauspielerischen Leistungen von gleich mehreren Protagonisten. Zum einen Michael Gambon, der zum erste Mal in der Rolle von Dumbledore aufgeht, Tom Felton, der in der Rolle von Draco Malfoy hervorragend die zwielichtigen Emotionen (die meines Erachtens im Buch schlechter zum Vorschein kamen) und die Zerrissenheit des Charakters zwischen Familie und "sich selbst" darstellt, Rupert Grint, der meines Erachtens zum ersten Mal in der Harry Potter Serie eine angemessene Rolle im Drehbuch bekommen hatte, denn endlich konnte er sein schauspielerisches Können unter Beweis stellen und siehe an, mit einem weinenden und einem lachendem Auge hat er es geschafft zu glänzen! Und zu guter letzt fand ich ebenfalls Daniel Radcliffe noch sehr erwähnenswert, nicht weil er DER Protagonist ist, sondern weil er es hinbekommen hat die feine Balance zwischen der oben erwähnten "Liebe" und "Dramatik" (zusammen mit Bonnie Wright) so gefühlsvoll zu halten, dass es bei weitem kein Kinderfilm mehr ist.

Nicht zuletzt sorgen natürlich auch die ganzen Special Effekts, die glänzende Kameraführung und der exakte Schnitt (zzgl. zum Drehbuch.. das nicht zuletzt von Frau Rowlings Original geprägt ist und natürlich auch sein muss) dafür, dass dieser Film keineswegs ein Kinderfilm ist. Der kleine Potter ist eben groß geworden. Und für Kinogänger ist dieser Film mehr als sehenswert! Einen besseren Kinofilm habe ich dieses Jahr bislang nicht gesehen.
Doch sollten die "Leseratten", die sich sehr viel vom Buch als Original versprechen, lieber von diesem Film fern halten, wenngleich dieser Film (meines Erachtens nach) bisweilen der Film ist, der am nähsten an das Original des Buches (in Anbetracht auf die Dramaturgie) heran kommt.
Nicht umsonsten kamen die Menschen aus der Pause lachend aus dem Saal und nach dem Film mit verheulten Gesichtern. Der Film bewegt, sofern man bereit ist sich bewegen zu lassen! In diesem Sinne.. macht Euch Euer eigenes Bild vom Film und schaut Ihn Euch an! Bildet Euch Euer eigenes Urteil."
Gespeichert
Seiten: [1]