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Autor Thema: Risperdal  (Gelesen 438 mal)

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liveanddie

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Risperdal
« am: 03 August 2018, 12:18:20 »

Gestern wurde mir von meiner Therapeutin Risperdal empfohlen. Ich sollte versuchen, es mir von meinem Neurologen verschreiben zu lassen. Ich habe schon sehr viele Antidepressiva durch. Sie meinte, das ich eher an einer posttraumatischen Belastungsstörung leide als an einer Depression. Das Medikament ist ein Neuroleptika und eigentlich nicht direkt für meine Symtome gedacht. Hat jemand Erfahrung mit diesem Medikament? Wirkung und Nebenwirkungen?
Danke!
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InaDiva

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Re: Risperdal
« Antwort #1 am: 16 August 2018, 22:37:47 »

 
Hallo liveanddie,

Risperidon (Risperdal) nehme ich schon seit vielen Jahren und komme gut damit zurecht.

Nebenwirkungen sind zu Beginn der Einnahme nicht unüblich und hat man bei den meisten Psychopharmaka. Dazu gehören z.B. Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit und Mundtrockenheit. In der Regel lassen Nebenwirkungen dieser Art nach wenigen Tagen nach und verschwinden dann auch wieder komplett. Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich damals gar keine Nebenwirkungen. Das kann bei jedem Menschen unterschiedlich sein – bei manchen treten welche auf, bei anderen nicht. Zudem sind es auch nicht bei jedem die gleichen.

Ohnehin musst Du aber ja erstmal mit Deinem Neurologen besprechen, was er davon hält und ob er meint, dass es für Dein Krankheitsbild geeignet ist. Frag ihn einfach! :)

Liebe Grüße
Ina
 
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InaDiva

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Re: Risperdal
« Antwort #2 am: 16 August 2018, 23:07:37 »

 
Nachtrag:

Mir ist schon mehrmals aufgefallen, dass ich Probleme mit dem Kreislauf bekomme, wenn ich vergessen habe, Risperidon einzunehmen. Ich fühle mich dann körperlich recht "klapprig" und wenn ich zu schnell aufstehe, wird mir schwindelig – manchmal auch einfach so zwischendurch. Wenn ich es dann wieder nehme, legt sich das aber recht schnell. Das habe ich bei anderen Antipsychotika (Neuroleptika) auch schon festgestellt.
 
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