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Autor Thema: Naive Gedichte  (Gelesen 1524 mal)

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Uhu

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Naive Gedichte
« am: 13 April 2021, 05:59:32 »

Nächte, die endlos scheinen, enden in der Morgendämmerung mit dem Lied der Amsel vor meinem Fenster.
Wenn ich zuviel denke, kommen sie die Vergangenheitsgespenster.
Nehmen meine Gedanken ein, wollen mich klein.
Doch bin ich stärker als meine Vergangenheit.
Bin weitgegangen, weitgekommen und vor allem angekommen.
Lasse mich nicht ein, auf die Dämonen der Nacht
und bin die, die sie freundlich anlacht.
Somit nehme ich ihren Schrecken,
und verstecke mich nicht unter Decken.
Auch aus Alpträumen kann man mich manchmal schwer wecken,
doch ein Blick im Raum,
sagt mir, es war zum Glück nur ein Traum.

Ein Gespenst der Nacht,
weggebracht, weggelacht und somit weggemacht.
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