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Autor Thema: Erste-Hilfe-Kasten  (Gelesen 19301 mal)

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InaDiva

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Erste-Hilfe-Kasten
« am: 29 Juli 2010, 14:19:47 »

Erste-Hilfe-Kasten

ARZT

Der erste Gang sollte zum Arzt stattfinden, hier ist folgendes zu tun:

- Überprüfung der Schilddrüse (Eine Fehlfunktion kann Depressionen auslösen)
- Überweisung zum Neurologen (Stellt fest, ob die Depressionen eine körperliche Ursache haben und verschreibt eventuell Medikamente)
- Überweisung zum Psychiater (Ebenfalls wegen Medikamenten, vor allem aber zur Anamnese / Diagnosestellung. Meist bekommt man dort auch eine Liste mit Therapeuten aus der Umgebung und oftmals sogar schon eine Empfehlung für einen geeigneten Therapeuten.)


THERAPIEN

Hier gibt es verschiedene: Verhaltens- und Gesprächstherapie, Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Traumtherapie usw...
Der behandelnde Psychiater kann in der Regel schon eine Einschätzung abgeben, was für seinen Patienten das Richtige ist.

→ Terminservicestellen
     Vermittlung von Terminen beim Facharzt und Psychotherapeuten

     Informationen: http://www.kbv.de/html/terminservicestellen.php

     Überblick: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/krankenversicherung/gkv-versorgungsstaerkungsgesetz/terminservicestellen.html



IN DRINGENDEN FÄLLEN:

- Telefonseelsorge:

0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222
Beide Nummern sind kostenlos und anonym, am besten übers Festnetz versuchen, da die Handyleitungen überlastet sein können.

Weitere Nummern für Krisen sowie Onlineberatung findet Ihr hier: https://www.nur-ruhe.de/smf/index.php?topic=9271.0

- Den Nur-Ruhe Chat besuchen (Gäste sind möglich)


« Letzte Änderung: 09 September 2018, 01:03:37 von InaDiva »
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Re: Erste-Hilfe-Kasten
« Antwort #1 am: 29 Juli 2010, 14:20:23 »

Bei DEPRESSIONEN

- Regelmäßig an der frischen Luft bewegen
- Sport treiben
- Ausreichend schlafen
- Gesund und ausgewogen ernähren

- Körperlich auspowern, z.B. mit Sport, Krafttraining oder körperlich schwerer Arbeit wie Holzhacken
- Spazieren gehen und dabei die Umgebung so genau wie möglich beschreiben

- Eine Depression gewinnt viel Macht über Dich, wenn Du sie geheim hältst, also versuche, offen damit umzugehen.
- Mit dem / der besten Freund/in über aktuelle Probleme reden. Wenn möglich, sprich mit verschiedenen Menschen immer nur über Teile Deiner Probleme (sofern Du viele verschiedene hast), da sie sich sonst überfordert und hilflos fühlen könnten, weil es ihnen zu viel wird. Auch mit den Eltern, Geschwistern, dem Vertrauenslehrer oder sonstigen Bezugspersonen kannst Du Dich austauschen!

- Führe ein Buch, in das Du jedes Kompliment, Lob und alle schönen Momente schreibst. Lies es Dir durch, wenn Du traurig bist.

- Imaginationsübungen
  → Beispiel: Stelle Dir vor, im Kino zu sitzen und Deine Gefühle auf einer Leinwand zu sehen. Beobachte dies eine Weile möglichst neutral und gehe dann – ohne die Gefühle wieder mitzunehmen – aus dem Kino raus.

- Atem- und Entspannungsübungen
  → Beispiel: Eine bequeme Position einnehmen, die Augen schließen, und die Atmung folgendermaßen abzählen: Einatmen, ausatmen "1" – einatmen, ausatmen "2"... Zähle bis 5 und fange dann wieder bei 1 an. Versuche dabei zu fühlen, wie der Atem ein- und ausströmt und die Zählweise dabei an die Atmung anzupassen. Atme ganz natürlich ein und aus. Stell Dir beim Zählen am besten die Zahl vor (bildlich), so verhinderst Du, dass Deine Gedanken abschweifen. Tun sie es doch einmal, führe sie sanft zum Zählen zurück. Wenn Du Deinen Rhythmus gefunden hast, achte nochmal genauer auf Deinen Körper: Spürst Du, wie sich Deine Bauchdecke nach außen wölbt und wieder zurück? Spürst Du, wie sich Dein Brustkorb beim Einatmen weitet?
Statt des Zählens kannst Du auch Affirmationen verwenden. Wie diese funktionieren, erfährst Du weiter unten (unter dem Punkt "Wohlfühltechniken").
« Letzte Änderung: 30 Juni 2017, 16:30:36 von InaDiva »
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Re: Erste-Hilfe-Kasten
« Antwort #2 am: 29 Juli 2010, 14:20:56 »

Bei RITZ-DRUCK

Da bei Ritz-Zwang auch oft ein Denk-Zwang besteht, sind die Handlungen am effektivsten, welche die Gedanken anderweitig beanspruchen, also Konzentration erfordern.

- Rote Linien mit einem Stift / Lebensmittelfarbe auf den Arm malen
- Zeichnen, malen, basteln, puzzeln, rätseln
- Lesen
- Schreien
- Gedichte, Geschichten oder Tagebuch schreiben, um Deinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen
- Schlage auf ein Kissen ein
- Gehe an einen Ort, wo viele Menschen sind (Supermarkt, Stadtpark)
- Verschiebe das Ritzen auf später, es läuft ja nicht weg. Ist es später, verschiebe es noch mal.
- Weine, wenn Du kannst



DIE SINNE ANREGEN

1. Fühlen

- Eiswürfel in der Hand halten oder auf den Arm legen
- Über Arm oder Bein rubbeln (NICHT kratzen!)
- Kalt / warm duschen oder baden
- Igelball
- Kuscheltiere
- Ein Gummiband am Handgelenk tragen
- Barfuß über eine Wiese / über Moos laufen (im Winter: durch den Schnee (aber nicht zu lange!))
- Einen Stein, eine Kastanie o.ä. in der Hosen- / Jackentasche mitführen


2. Sehen

- Videos, die Dich amüsieren / zum Lachen bringen (z.B. bei YouTube)
- Ein Witze- oder Comicbuch lesen
- Schöne Urlaubsfotos, Bilder von Tieren, die Du gerne magst oder sonstige Motive, die eine positive / beruhigende Wirkung auf Dich haben, anschauen
- Schau Dich um: Welche Gegenstände und Farben siehst Du? Fallen Dir Besonderheiten auf? Beschreibe Deine Umgebung so genau wie möglich – das hilft Dir, im Hier und Jetzt zu bleiben und die Aufmerksamkeit von den negativen Gedanken und Gefühlen wegzulenken.
 

3. Hören

- Beruhigende Musik (z.B. Klassik, Instrumentalmusik, Aufnahmen von Klängen aus der Natur)
- "Gute-Laune-Musik", also etwas, was Du normalerweise hörst, wenn Du Dich gut fühlst oder was Dich aufheitert
- CDs mit Autogenem Training und Entspannungsübungen
- Lieder mit traurigen Texten und Melodien vermeiden (!), da diese den negativen Zustand verstärken
- Rufe eine/n gute/n Freund/in an – eine vertraute Stimme kann sehr beruhigend und wohltuend sein!

 
4. Schmecken

- Etwas Scharfes essen, z.B. Chilischoten, Zwiebeln, Tabasco, Pfeffer, etc...
- In eine Zitrone beißen
- Brausepulver / -stäbchen
- Schokolade

 
5. Riechen

- Duftkerzen
- Parfum
- Ätherische Öle
- Ammoniak




LINKS

- "Bevor Du Dich umbringst" http://bruno.viviane.ch/bevor_du_dich_umbringst.htm



BUCHTIPPS

- Dale Carnegi "Sorge dich nicht, lebe" - Mit vielen Tipps, Denkanstößen und Erfahrungsberichten. Macht Hoffnung!

- Paul Watzlawick "Anleitung zum Ungücklich sein" - Beschreibung, wie es kommt, dass man sich selbst unglücklich macht
« Letzte Änderung: 30 Juni 2017, 16:10:16 von InaDiva »
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Re: Erste-Hilfe-Kasten
« Antwort #3 am: 29 Juli 2010, 14:21:19 »

WOHLFÜHLTECHNIKEN


1. AFFIRMATIONEN

Affirmationen sind kurze Sätze, die Deine Einstellung gut beeinflussen können. Bei der Bildung ist zu beachten, dass sie IMMER positiv formuliert sein müssen und eine Form von "sein" enthalten. Zu vermeiden sind Konstruktionen mit "nicht", das bekannteste Beispiel "Denk nicht an einen rosa Elefanten" und was passiert? Hier ein paar Beispiele für positive Affirmationen:

- Ich bin glücklich
- Ich bin entspannt
- Ich bin Selbstbewusst (Als Aspekt, also genauere Beschreibung z.B. "Ich akzeptiere meine Schwächen")
- Ich Liebe mich voll und ganz so wie ich bin

Du musst diese Sätze ganz oft wiederholen, sodass sie nicht mehr durch die linke Gehirnhälfte geprüft werden, sondern in die rechte Gehirnhälfte wandern und gefühlt werden.
Neben dem Sprechen und denken von Affirmationen ist es noch sehr zu empfehlen, sie auf Zettel zu schreiben und dort hinzulegen, wo Du sie zwangsläufig mindestens einmal am Tag siehst, also zum Beispiel auf ein Schulheft kleben, an den Computermonitor oder an den Badezimmerspiegel.

VORSICHT: Affirmationen können auch negativ wirken. Wie oft denkst Du zum Beispiel "Ich bin am Ende" oder ähnliches? 3-4 mal am Tag? Öfter vielleicht? Auch diese Affirmationen werden dann in Gefühle umgesetzt. Deshalb ist es wichtig, wenn Du einen solchen Satz denken willst, ihn durch ein "Ich fühl mich gut" oder ähnliches zu ersetzen.

Die Wirkung von Affirmationen ist sehr beeindruckend, die Ergebnisse stellen sich fast sofort ein, dazu kann man sie überall und praktisch ohne Aufwand verwenden.



2. ANKER

Hierbei handelt es sich um eine Technik aus dem NLP (Neurolinguistisches Programmieren). Dabei werden Sinneseindrücke mit einem bestimmten Gefühl gekoppelt. Beispiel: Der Duft des Parfums einer Person, bei der Du Dich wohlfühlst, wird (unter-) bewusst wahrgenommen und in Deinem Gehirn mit dem Wohlfühlen verbunden. In Zukunft wird es ausreichen, nur den Duft zu riechen und Du wirst dasselbe Gefühl haben, als wäre die Person tatsächlich da. Das lässt sich natürlich sehr positiv für uns nutzen, und zwar indem wir selber Anker erstellen um zu erreichen, dass wir uns jederzeit gut fühlen können. Um einen Selbstanker zu erstellen, wartest Du, bis Du Dich richtig gut und wohl fühlst (Du kannst diesen Zustand auch mit Affirmationen erreichen) und dann berührst Du deinen Körper an einer bestimmten Stelle und mit einem ganz bestimmten Druck. Wiederhole dies mehrere Male. Wenn du dann die bestimmte Stelle mit demselben Druck wieder berührst und Du Dich wohl fühlst, sitzt der Anker. Sollte das nicht der Fall sein, wiederhole die Schritte bis er sitzt. Statt der Berührung kannst Du auch einen bestimmten Duft oder ein schönes Bild nehmen.

Es kann auch sein, dass es bei Dir einen negativen Anker gibt, der also schlechte Gefühle bei einer bestimmten Situation auslöst, zum Beispiel: Beim Anblick einer Rasierklinge verspürst Du sofort Ritzdruck, weil man sich die Klinge eben dann ansieht, wenn man sonst den Druck zu ritzen hat.


3. REFRAMING

Auch hierbei handelt es sich um eine Technik aus dem NLP. Man geht davon aus, dass die ganze Wahrnehmung immer aus einem bestimmten Blickwinkel oder anders gesagt innerhalb eines bestimmten Rahmens (eng.: Frame) erfolgt. Dieser Rahmen ist von Person zu Person unterschiedlich und erklärt damit auch, warum andere Menschen dieselben Ereignisse vielleicht weniger stark emotional aufnehmen. Es ist fast wie bei einem Film, es macht wenig Sinn und ist nicht sonderlich gut wenn die Schauspieler immer nur von hinten gezeigt werden, deswegen bestimmt der Regisseur ja auch den Blickwinkel von welchem die Kamera aufnehmen soll. Auch du kannst deinen Blickwinkel für verschiedene Dinge selber ändern, sei dein eigener Regisseur!

Man unterscheidet 2 verschiedene Arten des Reframings, also der Blickwinkeländerung:

1. Das Kontext-Reframing bezieht sich auf eine bestimmte Eigenschaft, die Ihr bei Euch oder einem anderen als negativ empfindet. Durch das Reframing soll der Blickwinkel geändert werden, indem man Beispiele sucht, in denen diese Eigenschaft positiv ist. Dazu auch ein Beispiel: Der Vater meint, dass seine Tochter unheimlich stur ist. Der Therapeut sagt nun "Stellen Sie sich vor, dass ihre Tochter von einem Mann belästigt wird, ist es dann nicht sehr nützlich, dass sie stur ist?"

2. Beim Bedeutung-Reframing wird eine gegebene Situation emotional neu interpretiert. Hört sich kompliziert an, aber auch hier gibt es ein einfaches Beispiel. Nehmen wir an, in einer Wohnung befinden sich matschige Fußabdrücke auf dem Teppich. Die Mutter denkt daraufhin "Niemand tespektiert mich, immer soll ich nur putzen" und ärgert sich verständlicherweise. Eine Neu-Interpretation könnte sein: "Wie schön das liebe Menschen (ihr Mann, ihre Kinder) im Haus sind und ich nicht alleine bin."
« Letzte Änderung: 12 Oktober 2014, 17:01:51 von Wohlstandspudel »
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Re: Erste-Hilfe-Kasten
« Antwort #4 am: 29 Juli 2010, 14:21:35 »

EFT

EFT ist die Abkürzung von Emotional Freedom Techniques. Es beruht auf der Theorie(!), dass alle negativen Emotionen durch ein Fehler im körpereigenen Energiesystem hervorgerufen werden. Es ist eine Weiterentwicklung von Annahmen, die aus der Traditionellen Chinesischen Heilkunde stammen, insbesondere der Akupressur.
Die Technik ist für den Selbstgebrauch, es wird also kein ausgebildeter EFT-Therapeut benötigt. Es ist weiter eher dem Esoterikbereich zuzuordnen, da wissenschaftlich die sogenannten Energiemeridiane des Körpers noch nicht nachgewiesen wurden. Laut Wikipedia konnten aber schon Studien belegen das EFT besonders bei Phobien (Ängsten) wirksam ist.
Dem Begründer Gary Craig zufolge lässt es sich auf ALLES anwenden. Es gliedert sich in 4 Schritte:

1. Die Einstimmung
Sie soll die psychoenergetische Umkehrung aufheben, die, wenn sie besteht, die Effektivität von EFT auf 0 reduziert

Sie ist ganz einfach durchzuführen. Man wiederholt 3 mal folgende Affirmation:

„Auch wenn ich _(Problembeschreibung)_ habe, akzeptiere ich mich voll und ganz so wie ich bin“.
Sie kann laut aufgesagt oder gedacht werden. Gleichzeitig gilt es, den „wunden Punkt“ (Tender Spot) zu massieren oder den Karatepunkt (Karate Chop) zu beklopfen. Geklopft (kann auch getappt genannt werden) wird mit 2 oder mehr Fingern, da dann die Wahrscheinlichkeit einfach höher ist, den Punkt richtig zu erwischen. Die Punkte sind im Bild eingezeichnet.

http://www.thrivingnow.com/images/uploads/tapping-points.jpg

2. Die Sequenz

Zuerst ein paar Klopf-Tipps: Geklopft wird kräftig, aber nicht so, dass blaue Flecken oder ähnliches entsteht, am besten mit der dominanten Hand, also bei Rechtshändern mit der rechten. Zum Tappen mehrere Finger nehmen, empfohlen werden Zeige-, Mittel-, und Ringfinger.

Hier noch mal alle Klopfpunkte:

1. Auf dem Kopf, in der Mitte
2. Am Ansatz der Augenbraue
3. Auf dem Knochen an der Aussenseite des Auges
4. Auf dem Jochbein unter dem Auge, etwa 2 cm unter der Pupille
5. Unter der Nase
6. In der Mitte zwischen Kinnspitze und dem unteren Rand der Oberlippe
7. Am Schlüsselbein, um diesen Punkt zu finden muss man von der V-förmigen Mulde am Hals 1 – 2 cm nach unten und 1 – 2 cm nach rechts oder links gehen
8. Auf der Seite des Körpers, etwa 10cm unterhalb der Achselhöhle, etwa auf der Höhe der Brustwarze.
9. (Nicht auf dem Bild) Bei Männern etwa 2 cm unter der Brustwarze, bei Frauen dort wo die Unterseite der Brust den Oberkörper berührt)

Folgende Punkte liegen auf der dem Körper zugewandten Seite der Hand an der Fingerspitze, also seitlich vom Fingernagel. Sieht man auch am Bild weiter unten.

10. Daumen
11. Zeigefinger
12. Mittelfinger
12. Kleiner Finger
13. Am Karatepunkt
14. (Nicht auf dem Bild) An der Pulsschlagader der Hand

Die Punkte die nicht auf dem Bild sind, können weggelassen werden, sie finden sich auch nicht in allen Anleitungen für EFT und stehen der Vollständigkeit halber hier.

Alle diese Punkte werden geklopft während der Erinnerungssatz („Auch wenn ich _Problembeschreibung_ habe, akzeptiere ich mich voll und ganz so wie ich bin“) wiederholt wird.

http://www.riversidehealing.com/Hand%20EFT.GIF

3. Die 9-Gamut-Folge (Wird in einigen Varianten ebenfalls weggelassen)

Klopfe während der folgenden Punkte ständig auf den Gamut-Punkt. Dieser befindet sich hinter den Knöcheln vom Ring- und dem kleinen Finger.

1. Augen schließen
2. Augen öffnen
3. Scharf nach rechts unten blicken ohne den Kopf zu bewegen
4. Scharf nach links unten blicken ohne den Kopf zu bewegen
5. Die Augen im Kreis bewegen
6. Wie 5. nur in die andere Richtung
7. 3 Sekunden eine Melodie summen
8. Schnell von 1 bis 5 zählen
9. = 7.

4. Die Sequenz (2.) noch einmal machen.

Zum Abschluss noch ein paar Tipps: Es ist sinnvoll, sich vor Beginn (gedanklich) in die Situation zu versetzen (einzustimmen), bei der das Problem auftritt und dieses auf einer Skala von 1 bis 10 zu bewerten. Nach der ersten Runde noch mal hineinversetzen und wieder bewerten. Ist es noch da, noch einmal eine Runde klopfen - nur diesmal mit einem Erinnerungssatz  „Auch wenn ich immer noch etwas  _(Problem)_ habe...“

Es ist bedeutend effektiver, das Problem genau zu beschreiben. Also bei Spinnenangst zum Beispiel, ob es sich um eine sitzende Spinne handelt, eine die sich bewegt oder eine die sich abseilt. Es wird empfohlen, jeden einzelnen dieser Aspekte einzeln durch eine Runde EFT zu behandeln.

LINKS

http://www.eft-info.com

http://de.wikipedia.org/wiki/Energiefeldtherapie
« Letzte Änderung: 12 Oktober 2014, 17:30:39 von Wohlstandspudel »
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Re: Erste-Hilfe-Kasten
« Antwort #5 am: 09 September 2018, 01:17:17 »

 
INFO-TELEFON DEPRESSION

Rufnummer: 0800 3344533


Zitat von: https://www.deutsche-depressionshilfe.de

Info-Telefon Depression – eine Kooperation zwischen Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Deutsche Bahn Stiftung gGmbH

Das bundesweite Info-Telefon Depression soll Betroffenen und Angehörigen den Weg zu Anlaufstellen im Versorgungssystem weisen. Dies stellt keinen Ersatz für eine Behandlung durch einen Arzt oder Psychotherapeuten dar. In akuten Krisen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, die nächste psychiatrische Klinik oder den Notarzt unter der Telefonnummer 112.

Das Info-Telefon Depression ist kostenfrei.

Sprechzeiten:
Mo, Di, Do: 13:00 – 17:00 Uhr
Mi, Fr: 08:30 – 12:30 Uhr

Das Info-Telefon Depression bietet:

• Krankheits- und behandlungsbezogene Informationen
• Hinweise zu Anlaufstellen im bestehenden Versorgungssystem
 

Quelle: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/wo-finde-ich-hilfe/info-telefon
 
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