Nur Ruhe - Selbsthilfeportal über Depressionen und Selbstmord

Erweiterte Suche  
Seiten: [1]

Autor Thema: Kein Wort mehr - Wenn Kinder ihre Eltern verlassen  (Gelesen 15583 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Xaya

  • Gast
Kein Wort mehr - Wenn Kinder ihre Eltern verlassen
« am: 26 August 2011, 22:08:33 »

recht sehenswerter film...

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7453204#
Gespeichert

Epines

  • Gast
Re:Kein Wort mehr - Wenn Kinder ihre Eltern verlassen
« Antwort #1 am: 27 August 2011, 01:24:32 »

Hallo liebe Xaya

Danke für den Filmtipp, ein wirklich sehenswerter Beitrag.

Auch wenn er mich ziemlich aufgewühlt hat, weil es bei mir fast gleich ist, nur dass meine Mutter nach einem Brief, von mir, wo ich ihr vorgeworfen hatte, was sie mir alles angetan hat, den Kontakt gänzlich abgebrochen hat. Ist ebenfalls 16 Jahre her...
Vermutlich hat sie erwartet, dass ich wie früher, um ihre Liebe und Gunst bettle, aber da hat sie sich gründlich getäuscht. Diese Ablehnung war eine zu viel und ich habe ihrem Wunsch, mich nicht mehr zu sehen bis heute entsprochen.

Die Mutter in diesem Beitrag verhält sich verblüffend ähnlich wie die meine , sie sagte ebenfalls, dass sie es nicht so sieht und es sich nicht so  zugetragen hat. Sie leugnete ebenfalls hartnäckig ihre wiederkehrenden Abwertungen, dass  ich nichts kann und aus mir nie etwas werden wird ..., manche Mütter vergessen nur allzu gerne.

 **Es sind auch viele Wahrnehmungen die nicht der Realität entsprochen haben**, heftig so eine Aussage, die ist beinahe identisch mit jener von meiner Mutter, die sagte ich hätte mir dies alles nur eingebildet.

**Da muss ich mir nicht von meinen Kindern ins Gesicht schlagen lassen**. Diese Mutter hat leider ebenfalls nichts verstanden  und sieht nichts ein, sie verhält sich wie die meisten toxischen Eltern, die ihren Kindern sogar noch die Schuld für ihr eigenes Fehlverhalten geben, auch wenn diese  schon lange erwachsen sind!

Toxische Eltern belasten oftmals ihre erwachsenen Kinder mit Schuldgefühlen, sogar noch weit über ihren Tod hinaus.

Am Schluss trifft sich die eine Tochter wieder mit der Mutter und was muss sie sich anhören? Erneute Vorwürfe nicht genug getan zu haben!

Ein Kränzchen für die Tochter, die sich so was wohl aus Mitleid antut.

Alleine der Gedanke, dass sich meine Mutter mit mir treffen möchte, löst schon Panik aus. Ich hoffe, dass ich sie nie wieder sehen muss.

Eine sehr nachdenkliche
Epines
Gespeichert

Xaya

  • Gast
Re:Kein Wort mehr - Wenn Kinder ihre Eltern verlassen
« Antwort #2 am: 27 August 2011, 10:19:47 »

hallo epines,

danke für deinen beitrag.

auch ich hab keinen kontakt mehr zu meiner familie. bei meiner mutter herrscht seit fünf, sechs jahren funkstille und zu meiner oma hab ich vor 1 1/2 jahren durch einen brief erklärt, dass ich nie wieder etwas von ihr und der restfamilie hören möchte. ich habe nie reaktion auf diesen brief bekommen. obwohl ich den kontakt von mir aus nicht mehr wollte, tut es weh...
meine mutter ist mir ziemlich egal. sie ist mir fremd und ich lege absolut keinen wert auf sie. die sehnsucht nach einer mutter ist dennoch an manchen tagen riesengroß.  wenn ich die möglichkeit hätte, um ihre liebe zu betteln...ich würd es sicher manchmal tun.
meine oma hab ich eher aus einer not verlassen. bei ihr hatte ich immer das gefühl, dass sie mich lieb hat aber zu dusselig ist, es zu zeigen. es sind viele dinge in der vergangenheit passiert und die wurden einfach nicht ausgesprochen. alles wurde unter den teppich gekehrt. im laufe der jahre hat sich viel enttäuschung und wut angesammelt. mehrmals wollte ich mit ihr darüber reden aber es war zwecklos. ich hatte immer das gefühl, dass ich für meine familie verantwortlich bin, mich um sie kümmern muss.
trotz wut und trauer die familie versorgen habe ich gefühlsmäßig nicht mehr unter einen hut bekommen.
die einzige lösung in dem moment war der schlussstrich also hab ich einen brief geschrieben. mein ziel war, erstmal ruhe vor ihnen zu haben. deswegen hab ich viele relevante themen ausgelassen oder vergessen. im nachhinein ärgert mich das. außerdem hab ich meiner oma nie gesagt, dass sie mir eigentlich viel bedeutet und ich ihr für viele sachen dankbar bin. sie wird irgendwann mal sterben und dann ist ihr letzter eindruck von mir, dass ich die familie hasse. davor hab ich höllische angst...das bestimmte sachen ungesagt bleiben.

der film hat mir gezeigt, wie unterschiedlich die wahrnehmung von eltern und kindern ist und wie schwer scheinbar auch die kommunikation ist. dennoch leiden beide teile unter dieser trennung.
ich denke, die familie zu verlassen, ist immer eine notlösung oder eine art verzweiflungstat. eltern die sich dann auch noch in eine selbsthilfegruppe begeben, ernten bei mir nur hohn und spott. klingt böse...kann ich aber nicht ändern.

hin-und wieder überlege ich mir auch was ich mache, wenn meine oma sich wieder bei mir meldet. das löst ebenfalls panische gedanken aus. bei meiner mutter sieht das anders aus. ich hab ihr eine menge zu "verdanken". schmerzen, tränen, klinikaufenthalte, therapien, medikamente. das weiß sie auch. ein jahrmarkt im himmel ist wahrscheinlicher als sehnsucht nach ihrer tochter.


eine grübelnde
xaya
Gespeichert

dejavu

  • Gast
Re:Kein Wort mehr - Wenn Kinder ihre Eltern verlassen
« Antwort #3 am: 28 August 2011, 13:44:50 »

danke für diesen Link
ich bin auch jemand, der seine Eltern verlassen hat, zwar aus vielen anderen Gründen aber ich hab sie verlassen obwohl ich damit nicht zurecht komme
die Mutter in diesem Film regt mich einfach nur auf, daran kann man wohl erkennen, daß es eine Menge mit mir zu tun hat

lg deja
Gespeichert

Epines

  • Gast
Re:Kein Wort mehr - Wenn Kinder ihre Eltern verlassen
« Antwort #4 am: 29 August 2011, 01:15:58 »

Hallo liebe Xaya

**ruhe vor ihnen zu haben** dies war bei mir auch der Fall. Ich hatte den Kontakt mit meiner Mutter mit knapp 16 abgebrochen, weil ich sie einfach nicht mehr ausgehalten hatte, weil ich meine Ruhe wollte. Ich musste mit Hilfe meines Vaters via Gericht durchsetzen, dass sie die mir im Rahmen der gesetzlichen Unterhaltspflicht zustehende finanzielle Unterstützung gewährte.

Bis ich 20 war hatte ich keinen Kontakt mehr. Ich kann nicht sagen, dass es mir damals gut ging, im Gegenteil, aber dennoch wesentlich besser als mit ihr. Mit 20 traf ich sie auf der Straße an und machte den Fehler zu hoffen, dass sie irgendwie dazu gelernt hat und nahm eine Einladung zu ihr nach Hause an. Es fing wieder alles von vorne an. Sie hat nicht erkannt wie ich wirklich bin und was ich ohne sie erreichte. Sie fing erneut an mich mit ihren emotionalen erpresserischen Manipulationen unter Druck zu setzen und ich Depp ließ es wieder jahrelang zu und es ging mir nach jedem Kontakt wieder so schlecht, dass ich mich verletzen musste, bis ich eines Tages den schon erwähnten Brief schrieb.

**außerdem hab ich meiner oma nie gesagt, dass sie mir eigentlich viel bedeutet und ich ihr für viele sachen dankbar bin. sie wird irgendwann mal sterben und dann ist ihr letzter eindruck von mir, dass ich die familie hasse. davor hab ich höllische angst...das bestimmte sachen ungesagt bleiben.

Das verstehe ich gut, vielleicht schaffst du es ja einmal deiner Oma auch einen erklärenden Brief zu schreiben, was sie dann daraus macht, ist ihre Sache.

**eltern die sich dann auch noch in eine selbsthilfegruppe begeben, ernten bei mir nur hohn und spott. klingt böse...kann ich aber nicht ändern.**

Klingt nicht böse für mich!
Als ich diese verbitterten Frauen gesehen habe, die sich noch im Recht fühlten, die sich von ihren "missratenen" Kindern verraten fühlten, da war ich auch ziemlich empört und ich würde denen am Liebsten einmal meine Meinung zu dem Thema sagen. In dieser SHG wird nichts produktives entstehen, davon bin ich überzeugt, im Gegenteil es wird Hass geschürt, man schaukelt sich gegenseitig hinauf und die toxischen Eltern sehen sich erneut in der Opferrolle.
Sie haben etwas ganz wesentliches vergessen; nämlich dass SIE die Täter sind und WIR die Opfer und nicht umgekehrt, wir waren Kinder!

Alles Liebe
Epines

Gespeichert

WeirdLife

  • Senior Member
  • ***
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 418
  • I'm weird, get over it!
Re:Kein Wort mehr - Wenn Kinder ihre Eltern verlassen
« Antwort #5 am: 30 August 2011, 01:53:14 »

Danke fürs reinstellen!

//Sie haben etwas ganz wesentliches vergessen; nämlich dass SIE die Täter sind und WIR die Opfer und nicht umgekehrt, wir waren Kinder!\\ *zustimm*
Gespeichert
I decided not to give up today. After all, it sure would have been a waste surviving all that other bullshit for nothing.

nubis

  • Global Moderator
  • Senior Member
  • ****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 2.382
  • Omnia vincit amor
Re:Kein Wort mehr - Wenn Kinder ihre Eltern verlassen
« Antwort #6 am: 30 August 2011, 15:01:54 »


Na ja.... - ich weiß, das ich hier mal wieder eine kontroverse Meinung rein bringe - aber ich habe mir den Film auch angesehen und nicht ganz nachvollziehen können, welches Problem die Töchter da nun eigentlich mit ihrer Mutter haben...

Die Tatsache, dass beide Töchter den Kontakt abgebrochen hatten, beweist zwar, dass nicht alles im grünen Bereich lag - aber soweit ich das verstanden habe, ging es ja weder um Misshandlungen noch um Vernachlässigung sondern nur um den Umstand, dass Probleme nicht an- und ausgesprochen wurden.

Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass dort der Abnabelungsprozess (von beiden Seiten) nicht ganz abgeschlossen ist - und 'das war's aber auch schon'.
Von daher kann ich die Mutter gut verstehen und und wundere mich eher über das seltsame Benehmen der Töchter.


Wie gesagt: ich weiß jetzt nicht, in welchem Rahmen der Film gezeigt wurde, aber den hier vorherschenden Tenor gegen die Mutter kann ich so eben nicht sehen - auch, weil aus dem Film (mir) nicht klar wird, was sie falsch gemacht hat um solch negative Reaktionen zu ernten.

Gespeichert
Gegen Schmerzen der Seele gibt es nur zwei Arzneimittel: Hoffnung und Geduld

(Pythagoras)

Epines

  • Gast
Re:Kein Wort mehr - Wenn Kinder ihre Eltern verlassen
« Antwort #7 am: 30 August 2011, 19:45:49 »

@Nubis es geht um emotionale Vernachlässigung, emotionale Gewalt und emotionale Erpressung und Manipulation.

Kann schon verstehen, dass wer nicht selber diesbezüglich belastet ist, so etwas nicht erkennen kann.

Oben genanntes ist auch immer schwer zu beweisen und wird oft von der Gesellschaft als geringfügig bewertet. Die absolute Nichtbeachtung eines Kindes, dass nur gefüttert und gekleidet wird, hat mich persönlich sehr viel tiefer verletzt, als alle sexuellen Missbräuche und körperliche Gewalttaten die auch noch stattfanden.

Dann die Ansprüche einer solchen Mutter an ihre emotional vernachlässigten Kinder, die immer immens sind und darauf basieren das Kind Kind zu belassen und der Mutter zu gehorchen, bis ins hohe Alter.

Na ja, ich bin der Meinung, dass nur Ehre verdient wer sich auch ehrenvoll benommen hat.

LG
Epines
Gespeichert

nubis

  • Global Moderator
  • Senior Member
  • ****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 2.382
  • Omnia vincit amor
Re:Kein Wort mehr - Wenn Kinder ihre Eltern verlassen
« Antwort #8 am: 31 August 2011, 09:53:28 »


Hallo @Epines

Vielleicht liegt es wirklich einfach daran, dass ich diesbezüglich nicht belastet bin - obwohl ich eben sagen würde, dass das relativ ist... - kann es eine völlig unbelatete Kindheit geben?

Jedenfalls wird es dann in dem Film nicht ausreichend dargestellt, welche Position verteten wird - oder ob überhaupt eine.


Nur weil eine Mutter berufstätig war/ist und damit zwangsläufig nicht ständig für die Kinder da sein kann, kann man das meiner Ansicht nach nicht als Vernachlässigung bezeichnen.
Dass sie in der Folge von den Vorwürfen überrascht ist wundert mich da nicht - und dass sie Interesse am weiteren Leben ihrer Kinder hat, spricht doch eher für sie?


Nun ja - ich denke, bei diesem Film wird ganz deutlich wie unsere persönliche Erfahrungen unsere Meinung und unser Empfinden prägt :-)

Gespeichert
Gegen Schmerzen der Seele gibt es nur zwei Arzneimittel: Hoffnung und Geduld

(Pythagoras)

Epines

  • Gast
Re:Kein Wort mehr - Wenn Kinder ihre Eltern verlassen
« Antwort #9 am: 31 August 2011, 14:54:20 »

Liebe Xaya und Mitlesende

@Nubis
**nur weil eine Mutter berufstätig war/ist und damit zwangsläufig nicht ständig für die Kinder da sein kann, kann man das meiner Ansicht nach nicht als Vernachlässigung bezeichnen.
Dass sie in der Folge von den Vorwürfen überrascht ist wundert mich da nicht - und dass sie Interesse am weiteren Leben ihrer Kinder hat, spricht doch eher für sie?**

Das weitere Interessen besteht darin die Kinder weiterhin zu Manipulieren, also sie für ihre eigenen Bedürfnisse zu verwenden (nicht alleine sein, andauernde Hilfestellungen, Kontrolle u.s.w.).

"Vernachlässigung" ist nicht gleichzusetzen mit "emotionaler Vernachlässigung". Bei "emotionaler Vernachlässigung" werden die Kinder ausreichend materiell  versorgt, verhungern jedoch im emotionalen Bereich.
Bei "Vernachlässigung" werden die Kinder mit den Grundbedürfnissen nicht ausreichend versorgt (Kleidung, Essen, Schuhe u.s.w.).

Darum ist es auch so schwer einen Vorwurf zu erheben. Ich hatte als Kind immer alles , was man mit Geld kaufen konnte und meine Mutter kann zu Recht sagen, dass ich immer alles bekommen hatte was ich wollte, aber das Gefühl der Wärme und liebevollen Zuneigung, der Sicherheit, dass egal was passierte ich immer jemanden auf meiner Seite hatte und das Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten, gab es niemals.

Viele toxische Eltern meinen das Recht zu haben, als Familienoberhaupt Respekt zu verdienen, schließlich haben sie uns auf die Welt gestellt.  Muss man dafür ewig dankbar sein? Auch wenn einem dieses Leben danach durch sie dermaßen verleidet wurde, dass man keinerlei Lebensfreude mehr hat?

Glaube mir, ich habe mir immer eine liebevolle Mutter gewünscht und als Tochter lange alles getan um ihr zu gefallen, aber alles was ich tat war leider nicht gut genug. Sie war wie die Mutter im Film, auch immer voll  berufstätig und alles was sie machte war super gut und besser, so dass ich neben ihr immer nur die kleine Null blieb, egal was ich auch erreichte, sie hatte es schon viel früher erreicht und erst noch wesentlich besser als ich.

Ich konnte ihr nichts  erzählen, weil sie immer alles gegen mich verwendete. Meine Kleidung war nicht zeitgemäß, meine Frisur schon gar nicht und meine Schuhe zu schmutzig, mein Freund passte nicht zu mir, meine Wohnung müsste Vorhänge haben und Tapeten die ihr natürlich gefielen u.s.w.

Unsere Kontakte beschränkten sich,  auf Geburtstage, Muttertage und Weihnachten, die immer mehr zur Belastung für mich wurden. Schon die Wahl eines Geschenkes, das erwartet wurde, war eine Tortur für mich, denn es war eh nie gut genug und die anderen schenkten immer bessere Sachen... "bin ich dir so wenig wert" fragte sie mich einmal an einem Muttertag.

Was soll man jemandem schenken der im Grunde wirklich nichts verdient hat, dem man keine Freude hat überhaupt etwas zu schenken?

Im Film war die Aussage der Mutter klar, die sagte, dass die Tochter nichts kann und dass nie aus ihr etwas werden würde, dies ist ein  klassisches Beispiel emotionaler Gewalt und damit drückt sie der Tochter einen Versagerstempel auf die Stirn, den sie in ihr Erwachsenenleben mitträgt und den sie immer wieder sieht, wenn sie in den Spiegel schaut.

Um sich zu befreien, wenn offene Gespräche nicht zum Denken anregen und die Eltern partout nichts einsehen wollen, gibt es nur das eine um dem emotionalen Druck zu entkommen; Kontaktabbruch, oftmals mit der Hoffnung, dass die Eltern in der Zeit ohne Kontakt etwas lernen und es vielleicht irgendeinmal möglich ist, sich als gleichwertige Menschen wieder zu begegnen.

Meine Mutter hatte diese Chance, leider hat sie nichts begriffen und darum möchte ich nie mehr Kontakt mit ihr. Und wie das eine Mädel in dem Film, vermeide ich möglichst, dass sie irgend etwas aus meinem Leben erfährt.

Hintenherum habe ich erfahren, dass sie sehr froh über den Abbruch ist, denn sie sagte, dass sie nicht ständig "meine andauernden Vorwürfe", über das was sie mir angeblich angetan hatte, hören will. Sie vergisst, dass ich nur ein einziges Mal irgendetwas erwähnte und aufgrund ihrer hartnäckigen Weigerung darüber zu reden, diesen Brief geschrieben hatte.

Am meinem ersten Geburtstag nach dem Kontaktabbruch, schickte sie mir eine vorgedruckte Glückwunschkarte auf der stand:" Teuflische Geburtstagsgrüße für einen höllischen Satansbraten, dein Mami...

Im Film macht die Mutter der einen Tochter Vorwürfe nicht genug getan zu haben, damit die andere Tochter sich bereit erklärt auch wieder Kontakt zuzulassen.
Diese Mutter hat überhaupt nichts gelernt und ich bin überzeugt, dass es nicht lange gehen wird und ihre Tochter muss sich aus Selbstschutzgründen erneut zurück ziehen.

Eine Freundin die Psychiaterin ist sagte kürzlich, dass sie ausschließlich Töchter therapiert und noch kein einziges Mal eine Mutter Hilfe suchte, die ihre Kinder emotional vernachlässigt hat und damit nicht klar kommt...

Hoffe du verstehst nun etwas besser worum es in diesem Beitrag und generell um toxische Eltern geht. Wenn du dich weiter mit diesem Thema befassen möchtest, sind "vergiftete Kindheit" und "emotionale Erpressung" von Susan Forward hervorragende Bücher zu dieser Problematik.

Alles Liebe
Epines
Gespeichert
Seiten: [1]