Nur Ruhe - Selbsthilfeportal über Depressionen und Selbstmord

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Autor Thema: Hormontest?  (Gelesen 23070 mal)

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Nicki

  • Gast
Re:Hormontest?
« Antwort #15 am: 17 Juli 2012, 22:33:37 »

Als ich wegen Depressionen zum Hausarzt ging hat er von sich aus die anderen Ursachen ausschließen wollen.
Da eine Behandlung einer körperlichen Erkrankung evtl schneller, einfacher, kostengünstiger und erfolgreicher als die einer psychischen sein kann halte ich es auch für sinnvoll, die anderen Möglichkeiten auszuschließen, bevor ich auf "den Kopf tippe". Mal ganz abgesehen davon, das eine unbehandelte körperliche Erkrankung sich vielleicht so verschlimmert, das sie nicht mehr behandelt werden kann.
Wenn alles körperliche ausgeschlossen ist, sollte man selber die psychische Erkrankung jedoch akzeptieren, denn nur dann kann eine Therapie erfolgreich sein.
Gespeichert

youandme

  • Gast
Re:Hormontest?
« Antwort #16 am: 18 Juli 2012, 20:55:33 »

Hallo nochmal!

@Tobe: Wow! Ich bin ehrlich gesagt, ziemlich ...hm.. ich weiß nicht.. "verunsichert" ist zu viel gesagt. Aber ich werde dem auf den Grund gehen, wenn sich nichts ändert. Versprochen. Vielen Dank für Deine Antwort.

@Yogurette: Du hast sicher Recht, das Ganze kann natürlich auch nur (nur - im Sinne von alleinig) psychisch bedingt sein. Aber eben das will ich nicht so ohne Weiteres in Betracht ziehen. Klar, hier ist egal, was ich will oder nicht, krank ist krank, egal welche Krankheit es ist. Es ist nur so, dass ich vor ein paar Jahren wegen Depris behandelt wurde... war wöchentlich beim Thera und habe Meds bekommen. Damals gab es aber einen eindeutigen Auslöser. Und der fehlt diesmal. Klar, Auslöser und Grund ist nicht immer gleich. Möglicherweise bin ich noch immer nicht geheilt, sondern hatte die letzten paar Jahre einfach nur eine bessere Phase. Boah, und ich HASSE diesen Gedanken. Ich will nicht mehr in Therapie oder Meds nehmen. Ich weiß auch, wenn ich eine körperliche (Hormon-)Krankheit habe, dann muss ich das auch mit Meds behandeln. Aber die Zeit damals war so schlimm, wenn ich nur daran denke, wird mir richtig übel. Ehrlich gesagt, ich will einen möglichen anderen, noch existierenden Grund nicht suchen. Ich habe jetzt Jahre ohne glücklich verbracht, daher frage ich mich jetzt, warum etwas evtl. Psychisches gerade jetzt an die Oberfläche will. Es gibt keine Auslöser! Was auch immer es ist, falls es exisitiert - es soll weg bleiben :) Verdrängung im höchsten Grad, ich weiß.

Vielleicht.

Vielleicht aber macht mein Kopf das nicht von sich aus, und ich mache mir mal wieder Gedanken um nichts und wieder nichts und ziehe mich selbst dadurch in einen Depri-Strudel, der eigentlich nur eine körplicher Fehlfunktion ist. Und das zu behandeln scheint mir weniger problematisch. So wie Nicki schreibt.

Ich werde weiter (noch ein bisschen) abwarten. Bald habe ich eine Woche frei, wir fahren auch ein paar Tage weg. Vielleicht renke ich mich wieder ein.

Drückt mir die Daumen, heute Abend steht ein relativ großes Diskussionsthema zwischen meinem Liebsten und mir an; ich habe richtig Angst davor, weil ich mich in sowas immer sehr reinsteigern kann und je nach dem wie es verläuft/ausgeht, extrem traurig machen wird...

Liebe Grüße. Euch alles Gute und Danke.

Eine "Freu-Dich"-Tee-trinkende (ein Versuch ist es Wert)
You
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