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Autor Thema: Der Tod  (Gelesen 951 mal)

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Sachiko

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Der Tod
« am: 23 Juli 2008, 09:40:09 »

Der Tod


Regen fällt
Sanft und leise auf dein Grab
Ich stehe hier
Vor dir
Allein
An deinem Sarg

Nur du und ich


Regen fällt
Sanft und leise auf dein Grab
Es gibt doch noch soviel
Was ich dir zu sagen hab

Hörst du mich denn nicht?


Ein Leben lang
Ist nicht genug und
Tausend Worte
Reichen nicht, der Tod
Ist er nur ein Betrug
Ich sehe in deine Augen
Doch
Sie sehen mich nicht
Wieso
Musstest du von uns gehen
Siehst du jetzt das weiße Licht?


Mein Blick
Ist leer und kalt
Ich habe kein Gefühl mehr
Ich verliere die Gewalt

Wie weit
Muss ich noch gehen?


Mein Blick
Ist leer und kalt
Und doch
Kann ich noch sehen
Ich mache noch einmal Halt

Und bleibe
Vor dir stehen



Ich fühle, dass du bei mir bist
Auch wenn
Dein Körper nur noch eine leere Hülle ist
Du wirst immer bei mir sein
Deine Seele
So klar und rein
Tief
In mir drin
Mein Lebenssinn



Ein Leben lang
Ist nicht genug und
Tausend Worte
Reichen nicht, der Tod
Ist er nur ein Betrug
Ich sehe in deine Augen
Doch
Sie sehen mich nicht
Wieso
Musstest du von uns gehen
Siehst du jetzt das weiße Licht?

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InaDiva

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Re: Der Tod
« Antwort #1 am: 23 Juli 2008, 10:50:37 »

Hallo Sachiko,

Dein Gedicht berührt mich sehr - Du hast das echt toll geschrieben!
Es ist natürlich sehr traurig, was wir hier lesen dürfen, aber ich finde,
Du hast da wirklich ein sehr gelungenes Gedicht geschrieben!

Ach ja, herzlich Willkommen im Forum übrigens, lange bist Du ja
noch nicht bei uns ;)


Liebe Grüße
Ina
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„I couldn't sleep and wouldn't sleep when love came and told me I shouldn't sleep“
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