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Autor Thema: leben... nicht bloß atmen  (Gelesen 17541 mal)

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21HEIDI

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Re: leben... nicht bloß atmen
« Antwort #15 am: 18 November 2008, 08:20:25 »

Hallo Riku!
Danke für Deine ehrliche Antwort.
Ich würde sehr wohl einen Sch.... darauf geben,was Andere mir sagen.
Aber so bin ich eben.....ich mußte damals eben SELBST lernen.
Auch ich bekam damals von meiner Mutter ein "schönes Geschenk"!
Mit 18 war man volljährig,mit 19 war man großjährig.
Sie bekam keine Allimente mehr vom Jugendamt...
Ich dafür bekam den bereits abgemeldeten Meldezettel von ihr mit den Worten:
"Geldbekomme ich keines mehr für Dich,also habe ich Dich auch aus meiner Wohnung abgemeldet.Schau,wie Du alleine nun zurechtkommst!"
Ich persönlich würde sehr wohl meinen EIGENEN Weg gehen,schon alleine,um allen zu beweisen,daß ich es doch geschafft habe und danach alle blöd schauen...!
Aber das sind eben nur MEINE Worte,weil ich so war und bin.
Gehe hoffentlich DEINEN RICHTIGEN Weg und laß Dich nicht aufhalten!
Alles Liebe,
HEIDI :-)
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Friedrich_ohne_K

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leben... nicht bloß atmen-kann wunderschön sein...
« Antwort #16 am: 18 November 2008, 08:31:22 »

ich weiss - ich bin wieder mal sehr spät mit meiner antwort - aber sie kommt -lach-

gut -ich finde es sehr wichtig dass du  dich auch selber sehr ernst nimmst und entschuldige wenn ich dich erst in das andere Geschlecht verwandelt habe -ich hätte es doch erkennen müssen -lach - denn mit soviel Gefühl kann doch nur ein Mädchen schreiben (ohne das ich hier jemand beleidigen will )

Ich finde es gut das du auch sprüche machst -denn es sind ja nicht versprechungunen -und waage sprüche -es sind für mich geradezu die wesentlichen wahren Sätze die du damit ausdrückst und ich wollte ich könne mich so ausdrücken wie du !

Das wiederum ist auch das es viele Menschen nicht verstehen -was auch mir oft passiert das geradelinige wird zum Verdacht des Vorwurfes oft und solche Sätze wie "das hab ich dir gleich gesagt" erinnert mich an meine Jugendzeit wo man mir versucht hat ohne vergleich das abzuerkennen was mir wichtig war.

Schade das sie von deinen Eltern kommen denn gerade das ist dann was ich ein Lernziel nenne - nämlich erst mal zu erlenen was für einen wichtig ist und was nicht !

Wir sagen immer wieder zu Kindern die sollen doch vernünftig sein ?

Und vergessen immer dabei dass sie das gar nicht dsein können -aus guten Grund den Vernunft kann sich doch erst aus den Fehlern erlernen -wie kann ein Mensch vernünftig geboren werden der sie doch gar nicht kennt ?

Es ist immer der Trugschluss zu glauben Menschen können vernünftig von Kind auf sein -wie sollen sie es unterscheiden können was vernünftig ist zur Unvernunft wenn sie es nicht einmal begehen die Unvernunft !

Klar kann man dies erlernen aus den Fehlern anderer zu profitieren -dies ist auch ein Grund weshalb wir übrigens wahrscheinlich alle hier sind - aber dem Leben lernen das bedeutet auch mal Fehler zu machen und mal unvernünftig zu sein -das vergessen grade die älteren oft wenn man sie reden hört -wenn sie schimpfen über die Jugend oft -da denk ich mir oft der oder die ist mit 50 Jahren schon geboren so vernünftig muss er oder sie schon sein!

ein Trugschluss -aber ich denke auch dieser Prozess wird überschattet oft von anderen erignissen und es kann durchaus sein das da die eltern halt mal überfordert wurden und sie einfach durch die Last des Alltags nicht damit fertig werden.

Ich will dich und euch nicht weiter zutexten -aber finde es sehr intressant und bin schon auf deine Bilder neugierig -egal was du davon hälst -zeig sie uns ich denk auch schon das du malst ist ein wege deine Geisteshaltung in den Grenzen zu halten in das das Blatt breit ist -und das gerade das möcht ich sehen -es sind nicht die Farben -aber die Farben werden das Bild sein -tz hoffentlich verstehst du mich jetzt ned fallsch  ein Freund wenn du willst der Friedrich
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Gypsy

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Re: leben... nicht bloß atmen
« Antwort #17 am: 18 November 2008, 08:32:41 »

Hey Riku,

naja, ob das bewundernswert ist... es war eben die Entscheidung, ob ich leben oder sterben will. Wäre ich ihren Weg gegangen, mit all dem, was ich noch so mit mir rumschleppe, wovon sie gar nix weiß - dann wäre ich jetzt nicht mehr hier.

Also, das Haus mit Garten, da bin ich ja erst vor kurzem eingezogen :) bin gerade dabei, 1000de Umzugskartons auszupacken und den Urwald in einen richtigen Garten zu verwandeln *freu*
Und der damalige Freund. Nunja. Er war nur einer von vielen. Er hat mehr gekifft als dass er bei mir in der Realität gewesen wäre... das Kiffen hab ich aus der Beziehung "mitgenommen" (hat sich allerdings inzwischen auch längst wieder erledigt)...

Weißt du, als ich klein war, wollte ich Klavier oder Gitarre spielen. Ich wurde in einen Blockflötenkurs gesteckt, mit dem Hinweis, dass ich für alles andere zu unmusikalisch bin (vielleicht nicht ganz unberechtigt, aber wen interessiert das, solange es Spaß macht???)
Es ging dann mit der Uni weiter... ich hätte so gerne Psychologie studiert, oder "nur" eine Ausbildung gemacht - aber das kam für meine Eltern nicht in Frage. Ich durfte aus einer kleinen Auswahl von Fächern aussuchen. Naja, letztlich ist es ja gut ausgegangen, und ich habe jetzt einen Job mit dem ich sehr glücklich bin... Aber dass ich nicht selbst frei entscheiden durfte, ärgert mich nach wie vor.

Tja, dein Opa steckt also dahinter ;) ist er der Vater deiner Mutter? Hat sie sich ständig Sorgen um ihn machen müssen? Wenn sie seinen Kontostand so anspricht - ist er evtl. auf finanzielle Unterstützung deiner Eltern angewiesen? Ich glaube, sie hat tatsächlich einfach Angst um dich. Aber was auch immer dein Opa "verbrochen" hat - 12 € auf dem Konto ist doch immer noch besser als Schulden, oder? *gg*

Wie schon gesagt... such dir deinen Weg, überleg dir was du machen willst, womit du vielleicht auch finanziell abgesichert bist... Wenn das mit den Kursen nichts für dich ist, kannst du ja z.B. auch einen sicheren Teilzeitjob machen, da bleibt nebenher auch noch viel Zeit fürs zeichnen - und wenn sich rausstellt, dass du davon leben kannst, gibst du den anderen Job eben auf. Kannst du mit deinem Vater darüber reden? Er scheint ja etwas mehr Verständnis für deine Wünsche zu haben?

Liebe Grüße
Gypsy
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YuRiku

  • Gast
Re: leben... nicht bloß atmen
« Antwort #18 am: 18 November 2008, 14:58:27 »

*.* oi,
an soviel beachtung muss ich mich doch erstmal gewöhnen, ein unheimlich schönes gefühl ein paar helfende worte und ohren für meine probleme zu haben, ich kann euch nicht genug danken, ehrlich.

an leila: jah es stimmt, ich lass mich immer von ihr unterdrücken, aber das hängt mit meiner angst zusammen. ich habe ständig diese "undankbarkeit" im kopf, sobald ich mich wehren will.
ich meine sie zahlt mein täglich brot, meine schule, klamotten und ich kann bei ihnen wohnen. das glück hat nicht jeder wie ich weiss... deshalb will ich sie nicht enttäuschen, wobei mir das aber schon unzählige male passiert ist.
als ich mir meinen unterlippenpiercing hab stechen lassen (sie ekelt sich davor), als ich mit dem rauchen angefangen habe (wo sie denkt, ich hätte es wieder aufgegeben), immer wenn ich schlechte noten nach hause gebracht hatte (ich musste in nachhilfe gehen, was mir aber nicht half- ich hasse mathe -.-), als ich in der 9. klasse sitzenblieb (worüber ich selbst jedoch froh war...), als volltrunken nach hause kam (ich bin ein teenager!)...
all diese dinge und noch viel mehr hindern mich zur rebellion... ich bin zu feige meinen traum zu verwirklichen...

wegen svv, ich hatte über ein halbes jahr lang aufgehört gehabt, die damaligen gründe waren vllt sogar noch krasser als die jetzigen, aber das ist ein anderes leidiges thema, mein ex machte mir das leben zur hölle...
und jah kleine maus (danke für deine liebe begrüßung),
ich war in bereits zwei behandlungen, bzw. bei zwei verschiedenen therapeuten.
ein jugendtherapeut (der um die 50 jahre alt war -.-, wie sollte der mir auch helfen, der weiss doch gar nicht mehr wie das war) und eine kunsttherapeutin (die mir verwirrter vorkam als ich selbst)...
alles in allem- es war sinnlos. eine zeitlang halfen mir die tabletten gegen meine depressionen und stresskrämpfe (omep), doch nachdem ich die dosis verdoppeln musste, war ich psychisch zu labil...
ich bin eine zeitlang nicht mehr in die schule gegangen, habe mich mit alkohol und weichen drogen über wasser gehalten. nur sobald ich nüchtern wurde, wollte ich einfach nur noch sterben damals...
diese ganzen tipps mit farbe auf die handgelenke malen und ins kissen boxen oder schreien, das hilft vielleicht ein zweimal, doch auf dauer hatte es mich nicht befriedigt. und wenn man sich denkt "ach, ich kann mich auch später noch ritzen" sorry, dem sein problem kann nicht ernst genug gewesen sein, denn wenn ich den drang verspühre mich selbst zu verletzen, dann muss es sofort sein, jetzt gleich, nicht erst in einer stunde! versteht ihr? wenn ihr durst habt, dann ist das gefühl von durst auch nicht in einer stunde oder zwei von selbst behoben, nein, es wird nur noch schlimmer.

oh man, es ist schwer auf alle dinge auf einmal zu antworten, aber ich möchte unbedingt, also nehmt mir meine langen texte bitte nicht übel >.<
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YuRiku

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Re: leben... nicht bloß atmen
« Antwort #19 am: 18 November 2008, 15:38:28 »

heidi, mein respekt dir gegenüber steigt immer mehr, wirklich, wie du dich durchgeboxt hast, einfach klasse! ich wünschte ich könnte einen scheiss auf etwas geben (selbst wenn es nur ein kleine krümel wäre), aber genau das ist mein problem, ich will niemanden enttäuschen oder verletzen dabei... es ist mir einfach zu oft passiert.

oh mein lieber friedrich, ich wartete schon ganz gespannt auf deine antwort :), und keine sorge ich bin dir natürlich nicht böse, dass du mir mal ne kurze geschlechtsumwahndlung verpasst hast ;), nur wie du schon sagtest liegt svv eher im bereich der mädchen, als in dem der männlichen wesen. na egal :)
jah, genau das mit der vernunft ist auch das was mich beschäftigt. ich meine, würde alles nach der vernunft gehen, wie kalt, ausgestorben und berechenbar wäre die menschheit dann nur? jeder wüsste was der andere machen würde, weil man es jah von ihm so erwarten müsste. deswegen nervt es mich auch tagein und tagaus hören zu müssen "sei doch vernünftig kindchen!" würde ich mich ausschließlich von der vernunft leiten lassen und niemals nach meinem gefühl gehen, dann wäre ich das traumkind meiner mutter... und obwohl ich sie mein leben lenken und gestalten lasse, bin ich ihr ein dorn im auge... ich verstehe es einfach nicht, ich würde mir niemals das recht herausnehmen über ihr leben, ihre arbeit und ihre hobbies zu entscheiden (nicht nur desshalb, weil es mich nicht interessiert, weil sie jah meint eh alles richtig zu machen)...
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YuRiku

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Re: leben... nicht bloß atmen
« Antwort #20 am: 18 November 2008, 15:42:00 »

http://www.wiealt.de/index.php?show=usr&id=122665&mode=galerie&action=detail&galerieid=127432

hier ist übrigens der link zu meinen bildern, auf anfrage friedrichs :), ich habe ein paar (wirklich nur ein paar) bilder vor einer weile mal hochgetsellt gehabt, um feedbacks zu bekommen und mich zu verbessern. mittlerweile mach ich das schon regelmäßig.vielleicht fällt euch jah was auf :)... vielleicht ist es auch nicht jedermans geschmack, ach ich bin ruhig und hoffe einfach nur auf construktive kritiken
dankesehr.
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YuRiku

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Re: leben... nicht bloß atmen
« Antwort #21 am: 18 November 2008, 15:59:33 »

noch um gypsy zu antworten (ich will echt keinen auslassen)

das mit deinem damaligem freund klingt nicht so prickelnd, aber dass du blockflöte einer gitarre oder klavier vorziehen musstest finde ich auch nicht besser. weisst du, es ist nie zu spät um ein musikinstrument zu erlernen, um ein pianist zu werden jah, aber einfach so für dich, weil es dir spaß macht, was hindert dich jetzt dran? oder willst du es gar nicht mehr?

das mit meinem opa, tjah... er ist der vater meines vaters um genau zu sein und hat eher wenig mit meiner mutter zu schaffen, desshalb sagte ich jah, es war ein dummer vorwand meiner mutter, als sie nicht mehr weiter wusste.
insgeheim ist mein opa aber dennoch mein vorbild und ich bin auch froh, dass er nicht im minus liegt mit seinem geld :D.
er war es auch, der mich darauf brachte keine flachsinnigen bilder zu malen, davor wollte er mich immer bewahren. zum üben jah, meinte er, aber wenn ich etwas erreichen will muss ich auch schockieren oder gefühle erwecken können mit meinen bildern, dass ist das vergebliche ziel vieler künstler.
immer wenn ich ihn so reden hörte, war ich voller stolz und ehrfurcht, das gab mir immer einen traum, eine hoffnung. dieser mann gab mir wieder das gefühl zu leben, für etwas bestimmtes berufen zu sein, jah man hört es wohl unschwer heraus, dass ich ihn vergöttere :). verbrochen hat er er nichts, ausser vielleicht seiner nikotinsucht, die ihn irgendwann noch ins grab bringt (er hat schon mal krebs gehabt).
er war sogar zu ddr zeiten ein angesehener und wohlhabender künstler (ich komme ursprünglich aus sachsenanhalt, deshalb die ddr), nur mit dem fortschritt kam die technik und er wurde überflüssig...

najah, ob ich fürs lehramt mit der kunst geschaffen bin bezweifle ich, allein schon desshalb weil ich deren beamtenstatus verabscheue (entschuldigt, falls ich jemanden gekränkt habe), aber ich finde einfach, lehrer sollten nach leistung und nicht nach stunden bezahlt werden *aufreg*, dann würden manche lehrer sich auch mehr für ihre schüler einsetzen... ein vorsichtig anzufassenes thema, jah...

wie dem auch sei, danke an euch alle, ich merke, wie meine gedankenzweige sich schon verändern, nur allein dadurch, dass ich mir das von der seele schreiben darf und ihr alle so nett und offen mit mir umgeht, es hilft mir ungemein.

ganz liebe grüße, eure riku
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21HEIDI

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Re: leben... nicht bloß atmen
« Antwort #22 am: 18 November 2008, 19:23:50 »

Hallo Riku!
Danke für Deine Worte,aber auch ich habe das nicht von heute auf morgen gelernt.
Ich war immer der "gute Trottel",der zu allem ja und amen sagte.
Bis ich dann......
Ich denke,Du weißt meine Geschichte,oder?
Ich wünsche Dir nichts Schlechtes.Bei Gott nicht,aber lerne langsam NEIN zu sagen.
Wem es nicht passt,der soll Dich mal...
Ich habe sogar meine Lebensdevise auf meinem Arm tättowiert,als ich vom Krebs erfuhr.
Sie lautet:
"Wenn alle Menschen das tun würden,was sie mich können,
käme ich nie wieder zum Sitzen!"

Das sage ich mir 100x vor und lebe sehr gut.
Lieben Gruß,
HEIDI :-)
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YuRiku

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Re: leben... nicht bloß atmen
« Antwort #23 am: 30 November 2008, 14:51:05 »

ein hallo und comeback von mir...

ich hab mich doch wieder geritzt, scheisse...
ich hatte es seit monaten vergessen und verdrängt gehabt und nun... jetz kann ich eine narbe mehr auf meinem arm zählen, die ich genau wie alle anderen einem weiteren leid zuordnen kann.. immerhin hat sie dann einen zweck...
ich denke echt mich versteht keiner...
ich darf mir ständig anhören wie scheisse ich bin und mir ständig vorwürfe machen lassen, wie faul ich sei und wie wenig ich auf andere achten würde... dass ich mir alles sonst wo hinschieben könnte (ich kann das deshalb sagen, weil ich es gerade vor 2 minuten erneut hören durfte)... ob es mir spaß machen würde, was ich davon hätte...

und sie wundern sich alle, sie wundern sich ernsthaft...sind die bescheuert
warum macht sie nix...?
wir haben sie doch zugestresst, warum checkt sie das nicht...?
ist die echt so blöd?
dann müssen wir wohl noch härter vorgehen, sie noch mehr zustressen... jah genau das tuen wir

ich habs satt, ich hab das alles so satt...
ich könnte grad so durchdrehen und alles um mich zerschlagen, doch stattdessen heule ich nur... ich bin so schwach...
in mir bin ich schon tot, mein kopf ist so leer... meine gedanken machen mich fertig...
aber ich kann mich nicht überwinden, nichts treibt mich an...
besonders nicht das gebrülle und gestresse anderer... das internet wollen sie mir abzapfen... wollen mir geldmittel kürzen..
damit ich mir keine zigaretten kaufen kann...
wollen mir meine einzige freude nehmen, die ich momentan habe... und tobi seh ich auch nicht bis weihnachten...
noch so lange... ich hasse weihnachten.
alles von menschen erfunden...
ich mag nicht mehr, wieso muss es nur menschen geben, die mich festbinden an diese welt...
wieso können sie nicht einfach loslassen...
mich in ruhe lassen... ich will doch nur meine ruhe...
ich will nicht so handeln, wie man es von mir erwartet, wie man es von mir verlangt...
ich will nicht vernünftig sein, wenn vernunft heisst gegen seinen willen zu handeln, wenn es heisst sich selbst zu verlieren... nicht mehr zu wissen, warum dies oder jenes tut... man tut es einfach, weil man es muss, weil die gesellschaft es verlangt...
weil man andere sonst enttäuscht...

und ich tu es trotzdem und es macht mir nichts aus...
auch wenn ich weiss, es ist schlecht für mich.. es mir nicht hilft...
ich tu es trotzdem... ich will nicht mehr angeschrien werden...
ich wurde immer angeschrien... jetzt trotze ich dagegen, sollen sie doch schrein...
vielleicht bekomme ich ja so wenigstens mehr mut aus dieser welt zu fliehen, einfach zu verschwinden...
ich will nicht mehr... wieso halten sie mich nur fest.. ich hasse sie...
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Friedrich_ohne_K

  • Gast
leben... nicht bloß atmen
« Antwort #24 am: 30 November 2008, 15:31:14 »

manu Riku,
halt mal an du entflüchtest uns wir kommen ned mit du bist zu schnell mano -halt doch mal an ?

irgendwie ist dir im moment alles auf den Kopf gefallen das ist doch nicht die welt die da auf dich
eindrischt meno -es sind doch nur wenige die dir da weh tun -klar genug um schmertzen zu haben

lehn dich doch zurück steig aus aus diesem Kreisel er wird dich einholen meno du wirst in dem Strudel
untergehen das las ich einfach ned zu meno -wir brauchen dich doch -warum ergibst du dich ihnen !

1

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?








?





was gemerkt ?



ja wirklich ?


















da fehlte doch was



























































ja genau





















die















13 wars





komm  erinner dich an das was du kannst und dir gehts gut mano
schreib ich gehe jetzt auf den Weihnachtsmarkt und bis ich wieder komme
da zeigst du mir einer deine schöner Bilder oder besser du malst mir eins

Motto::



"die Systematischen Querdenker"



oki machst du das -die 13 übrigens schreib ich nie
die hat ich gar nicht vergessen -aua





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YuRiku

  • Gast
Re: leben... nicht bloß atmen
« Antwort #25 am: 30 November 2008, 16:29:31 »

ach friedrich... du bist zu lieb, wirklich...
ich mal dir eines, ob es dir gefällt ist dann eben die andere frage :)...
ich weiss, mir fällt gerade alles auf den kopf... überall werd ich angestresst und krieg schimpfe zu hören...
weil es das auch besser macht...
ich weiss ich mache leute wütend, rege sie auf, doch dass mach ich nur, weil sie es mir gleich tun,
zu sehr sich einmischen in mein privatleben... ich denk immer, was geht die das an und sie sagen dann einfach nur "weil wir deine eltern sind"
mehr nicht, das ist ihre antwort.
das gibt ihnen das recht, nein das privileg, sich einfach herauszunehmen, dass sie mich nicht respektieren müssen?? so leicht ist das???
ich kram doch auch nicht in ihren sachen herum,
mich interessiert auch nicht, wie sie ihre arbeit verrichten und ich misch mich auch nicht ein oder frag sie aus über sachen,
die nichts mit mir zu tun haben...!
das ist mir einfach zu viel... immer sagen sie mir was ich zu tun habe, behandeln mich wie ein kleines kind... kauen mir alles vor...
ich fühl mich nicht meinem alter entsprechend, ich komme mehr als gut alleine klar, ich mag die gesellschaft von menschen nicht sonderlich... ich kann sie zumindestens nicht allzu lange ertragen , erst recht wenn es zu viele auf einmal sind...
und jetzt zieht auch noch meine schwester wieder zu uns...
sie ist so gar nicht wie ich... sie ist laut und sucht immer die menschennähe, sie quängelt und jammert ständig... sie ist im kopf nicht ihrem alter entsprechend, 24.
aber das alter ist auch nur eine zahl, wieder eine erfindung der menschen, nur um alle in eine schublade schieben zu können...
ich komme mit der menschheit und ihren ansichten nicht klar...
ich muss hier weg, ganz weit weg...
dort wo es ruhig ist, wo die gesetze und regeln der menschheit auf taube ohren stoßen, da nicht hingehören...
doch wo auf dieser welt gibt es noch so einen unberührten platz...

                              [...]

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YuRiku

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Re: leben... nicht bloß atmen
« Antwort #26 am: 30 November 2008, 16:44:05 »

das klingt alles so nach pubertierendes kleines mädchen...
kein wunder, dass mich keiner ernst nimmt...
weil sobald man das wort eltern hört, stöhnt man nur kurz auf und denkt sich, ach das hatte ich doch auch schon hinter mir...
aber es ist anders... ich bin anders, seit allem...
ich will nicht mehr an diese welt gebunden sein, vor der ich mich so fürchte...
hört endlich auf mich festzuhalten, euch an mich zu klammern!!
lasst mich doch einfach los!!!...bitte...
...bitte lasst mich doch los...
...seht ihr denn nicht, ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr...
...ich bin so kaputt...

ich will nicht mehr denken... denken tut weh, denken zerstört mich...
ich will dumm sein... dumme menschen denken nicht über alles nach, sie hinterfragen nicht alles...
ich will ein optimist sein... optimisten stellen alles böse als gutes hin, obwohl sie das gegenteil wissen
ich will...ich weiss nicht was ich will...
sterben...?


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YuRiku

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Re: leben... nicht bloß atmen
« Antwort #27 am: 01 Dezember 2008, 19:07:45 »

heute wieder diese komischen gedanken gehabt...

bin durch die stadt gelaufen, war eigentlich ein, zwar anstrengender, aber guter tag
bis ich eben auf meinem heimweg die abgeholzten bäume sah am feldweg
die blätter überall verstreut auf dem fußgängerweg
der abgasgestank der autos fuhr mir ins gesicht
überall laute musik, gehupe und krach
und auf einmal achtete ich wieder auf das alles und ich dachte nur

"ich hasse menschen, wieso muss ich ein mensch sein?
damit ich das sehe und begreife? wieso, alle anderen schauen doch auch weg!
wen interessiert das schon??"

ich wollte einfach nur schnell nach hause, mich einschließen in meinem zimmer, malen, mich beruhigen...
aber es geht nicht weg...
sonst geht es doch immer weg!!

ich krieg immer mehr einen hass auf meine umgebung
tue als wäre alles supi und in meinem kopf spinnen die gedanken unsagbar schreckliche dinge zusammen
ich werd noch verrückt,
will nicht mehr denken,
will es ausschalten...
scheisse
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Friedrich_ohne_K

  • Gast
leben... und sehr viel atmen
« Antwort #28 am: 02 Dezember 2008, 00:06:04 »

Hallo Riku,

das alles was du mir da erzählst ist mir nicht neu

es ist alles erstens in deinen Bildern festgehalten die du malst und es ist
genauso konfus wie dein derzeitiges Leben das du nur so hinmalen willst.

du versuchst dein Leben zu malen -so wie es Nietzsche dichtet und Watzlawick konstruiert
aber  so hart wie Watzlwick es hart in konstruktionen hinstellt und so weich es Nietzsche dichtet
ist es nicht wie du es malst es sind noch schlieren an unbewussten die die Farben verblasen lassen.

Ich will aber nicht nur auf deine Bilde eingehen die ich jetzt wirklich sehr studiert habe und die ich
für sehr gut empfinde du hat einen Pinselstrich den wenige haben und du hast dein Gefühl für mich
im Griff -aber ich bin nur ein Laie und ich sag dir halt meine empfindungen aber du malst so herrlich
und ich denke du solltest da weitermachen egal was andere sagen du hast es raus du kannst es.

Was du zweitens aber erzählst was mir nicht neu ist sind deine Gedanken an die Menscheit du hasst
sie, aber du verwendest sie, du brauchst sie das musst dir bewust wereden in all deinen gEdanken.

Es sind auch nicht der Hass der dich von ihnen entfernt es sind nur wenige die dich stören aber das
beherrschen sie sehr gut -so dass du selbst drunter leidest und dich mit ihnen fühlst.

Versuch ihnen zu entfliehen den Menschen die dir wehtun -das ist nicht leicht -aber probiers aus
du kannst es leicht feststellennund ganz einfach überprüfen indem du sie anlachst und anweinst
und frägst - na was empfindet ihr für mich ? Lache oder weine ich ?

Dann Frage sie ob du gelacht oder geweint hast -und wenn sie wirklich erkennen was du tatsächlich gemacht
 hast dannn können sie dir folgen und dann könne sie dich verstehen wie du fühlst und was du machst.

Es wird dir helfen dein Leben nicht auf sie sondern sie auf dich einzustellen - und ich bin mir sicher das es
viele reaktionen gibt aber sie alle sind so zu nehemn wie sie tatsächlich sind denn da gibt es keine Lüge
und sie erkennen es was stimmt wenn sie genügend gefühl für dich haben wenn sie nichts für dich empfinden
werden sie dich abweisenb oder für krank erklären auch das kannst du für dich dann auserten und du kannst
dir selbst deine Gedanken über dein gegenüber machen denn du weist ja was du da gemacht hast.

Es gibt viele dinge die du machen kannst was dir hilft die Menschen die dir nahe sind kennenzulernen
und du wirst merken das auch du dich irrst -ja das wird dann auch mal vorkommen.

Aber für mich bist du am anfang deiner Karriere drum gebe nicht auf sondern versuch deine Energie
anders zu verteilen und gar nicht zu vergeuden mit einem falschen Umfeld denn das gibtr es auch
leider wenn du dich nicht mehr deinen Gefühlen hingibst sondern nur noch denn materiellen dingen
da wird es dich auch irgendwann mal einholen denn es wird dich auf dauer nicht befriedigen -
Es wird dich vorerst mal stillen mehr nicht -einen kurzen Gewschmacksabdecker -
aber dann wird es schwer drum keine Bequemlichkeiten
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YuRiku

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Re: leben... nicht bloß atmen
« Antwort #29 am: 02 Dezember 2008, 00:46:44 »

friedrich,

es hätte mich auch schwer gewundert. hätte noch kein mensch vor mir diese gedankengänge gehabt
hätte noch keiner die menschen gehasst...

danke erst einmal, dass du dich so eingehend mit mir und meinen bildern befasst hast, dass sie dir gefallen und das du mich verstehen willst.
die bilder an sich spiegeln gerade im gesamten weniger meine gedanken wieder, aber um das zu erreichen müsste ich auch ein paar wochen unentwegt an meiner staffelei sitzen, ohne pause, was mir nicht möglich ist, aber ich stelle bald wieder neue bilder rein (eines davon für dich, wie versprochen :))...

momentan ist es mir aber auch nicht möglich im allgemeinen mich der kunst zu widmen, da ich sonst wie meine eltern meinen, gefahr laufe, mich zu der generation doof zählen zu müssen, da mein "hobby" wie sie es nennen, meiner zukunft nur im wege steht... dem lernen.
ich verwende menschen, das stimmt, sie prägen mich auch schließlich schon mein ganzes leben lang, wie es menschen nun einmal so tun.
doch meine eltern sind nur die spitze meines innerlichen eisberges.
du sagst ich solle ihnen meine gefühle zeigen, weinen und lachen, sie meinen schmerz erkennen lassen...
das habe ich bereits so unzählige male friedrich... wenn ich weine heisst es "da brauchst du jetzt auch nicht zu heulen, das bringt auch nichts"
wenn ich lache "was findest du jetzt daran wieder so lustig, macht dir das spaß, jah?"
selbst mit meiner gleichgültigkeit sind sie nicht zufrieden
"jah, dass dir das egal ist war uns schon klar, das ist so typisch, du bist so gedankenlos"
sie erkennen es einfach nicht, wie es mir geht...
ich bin es einfach leid... ich bin das alles so leid...
ich bin doch nur am fliehen. ich fliehe vor meinen problemen, indem ich mich ins lernen stürze, indem ich mich nachts in den schlaf weine, mich wund und blutig ritze, alles nur an meinen bildern auslasse,
weil die menschen sich nicht formen lassen wie sie. sie sind nicht weiss und rein, ohne vorurteile, so dass ich ihnen meine probleme aufmalen könnte, ohne auf einen schon bemalten grund zu pinseln...

durchaus gibt es ein, zwei menschen, denen ich meine gedanken, für die ich mich schon manchmal schäme, aufzeichnen könnte. doch müssen sie ert einmal ihre eigenen problme in den griff kriegen. ich kann sie nicht noch mehr belasten, dass äre nicht besser, als würde h ihre ignorieren. zumal ich vom erzählen nicht weiterkomme, weil es jah die menschen erreicht, von denen ich weiss, sie verstehen meine ansichten einigermaßen, oder wollen sie wenigstens verstehen...

aber ich kann nicht einmal zu jedem menschen hingehen, ihm mein leid zu erkennen geben. ich quäle mich zu sehr mit dem leid der ganzen menschheit. ich kann es nicht ertragen, diese schrecklichen dinge draußen in der welt und keiner unternimmt twas und ich fühle mich hilflos, weil ich nicht mehr machen kann, als darüber zu schreiben, es ist so fern alles, so unerreichbar für mich...
glaub mir, sonst wäre ich damals schon längst im weißen...
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